Das Schweigen der Versicherer

Die Lebensversicherer tun es ihren stillen Reserven gleich: sie schweigen. Und zwar darüber, dass sie ihre Kunden seit 2008 per Gesetz mit 50 Prozent an ihren Reserven beteiligen müssen. Denn wird eine Lebensversicherung fällig, ist dem Versicherten auch unverzüglich seine Gewinnbeteiligung auszuzahlen.

Doch grau ist alle Theorie – das hat jetzt einmal mehr eine Stichprobe der Finanzexperten der Stiftung Warentest bewiesen. Die Lebensversicherer arbeiten nicht selten gezielt darauf hin, ihren Kunden die Gewinnbeteiligung vorzuenthalten.  65 Prozent der 260 befragten Kunden wurden von ihrem Risikoabsicherer überhaupt darüber in Kenntnis gesetzt, dass tatsächlich Reserven für eine Ausschüttung bestehen.  26 Prozent gaben bei der Verbraucherorganisation an, von ihrem weiterlesen

Wahlsieg Hollandes in Frankreich: ein neuer finanzpolitischer Weg für die EU?

Politik-betrieben-117x130 in Wahlsieg Hollandes in Frankreich: ein neuer finanzpolitischer Weg für die EU?Sparen oder nicht sparen, diese Frage zerrt nach dem Wahlsieg François Hollandes erneut an Europas Nerven. Denn Hollande will den Europäischen Fiskalpakt, der am 2. März 2012 nach langwierigen Verhandlungen von allen EU-Staaten, mit Ausnahme von England und Tschechien, unterzeichnet wurde, neu verhandeln. Der Pakt sieht strengere Sanktionen für Staaten vor, die die vertraglich festgesetzte Oberschuldengrenze von drei Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts überschreiten. Ihnen droht bei Verletzung der Stabilitätskriterien eine Anklage beim Europäischen Gerichtshof. Fällt dessen Urteil zu ihren Ungunsten aus, wird ein Zwangsgeld in Höhe von maximal 0,1 Prozent des Bruttoinlandsproduktes erhoben, das in einen Stabilitätsmechanismus (ESM) fließen soll, um Länder, die sich zur Senkung ihrer Neuverschuldung verpflichtet haben, zu unterstützen.

Die EU macht Hollandes Haltung nervös, der sich bislang hartnäckig weiterlesen

Finanzspritze dank Steuererklärung

In der heutigen Zeit sind nur die Wenigsten nicht dazu gezwungen, aufs liebe Geld zu schauen. Da lohnt es sich, die Möglichkeiten, die man zur Aufbesserung der eigenen Finanzen hat, auch zu nutzen. Deshalb ist es mehr als sinnvoll, einmal im Jahr ein wenig Zeit zu investieren und eine Steuererklärung anzufertigen. Damit hat man nämlich Aussicht auf Steuerrückerstattungen, die mehrere hundert Euro betragen können. Davon kann jeder profitieren, der seine Steuererklärung termingerecht beim Finanzamt einreicht und so seine Ansprüche geltend macht.

Von der Pendlerpauschale für Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen sind, über Werbungskosten und die Kosten für berufliche Telefonate, die aus dem Home-Office geführt werden müssen, bis hin zu Unkosten für die Einrichtung eines privaten Arbeitszimmers ist vieles steuerlich absetzbar. Auch Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Unterhaltsleistungen können angesetzt werden. Selbst die Kosten für haushaltsnahe Handwerker- und weitere Dienstleistungen kann man sich zumindest zum Teil vom Fiskus zurückholen.

So kann ein ordentliches Sümmchen zusammenkommen, das jeder Haushaltskasse gut tut. Und warum sollte man auf Geld verzichten, das einem von Rechts wegen zusteht? Das Sammeln von Belegen und das Ausfüllen des Formulars für die Steuererklärung, ob in Papierform oder online, ist ja nun wirklich nicht mit dem allergrößten Aufwand verbunden. Die Steuererklärung ist also auch eine Art des Sparens, die sich durchaus auszahlen kann.

Zeigt Facebook jetzt sein wahres Gesicht?

Facebook Icon-130x130 in Zeigt Facebook jetzt sein wahres Gesicht?Anlässlich des bevorstehenden Börsengangs verspricht Facebook nun, ganz neue Einblicke zu gewähren. Da wird der ein oder andere User sicherlich Augen machen, wenn er erfährt, was da so alles über ihn gespeichert wird. Wer bei Facebook aktiv ist, macht sich nämlich nicht nur durch das, was er postet, zum gläsernen Menschen für andere, die dann den entsprechenden „Gefällt mir“-Button klicken. Auch der Anbieter selbst sammelt munter alle möglichen Informationen über alle, die soziale Kontakte über Facebook pflegen. Weiterlesen »

Schweizer Franken unterschreitet erstmals SNB-Mindestkurs – Obergrenze endgültig geknackt?

Euro-130x100 in Schweizer Franken unterschreitet erstmals SNB-Mindestkurs – Obergrenze endgültig geknackt? Am Gründonnerstag unterschritt der Schweizer Franken erstmals seit seiner Festsetzung am 6. September 2011 den Euro-Mindestkurs von 1,20 Franken und wurde zwischenzeitlich mit 1,2025 Franken/Euro gehandelt. Der Wechselkurs zum Euro war von der Schweizerischen Nationalbank SNB eingeführt worden, um die Belastungen für die Schweizer Exportwirtschaft mittels Währungsaufwertung zu begrenzen. Genau weiterlesen

Großbanken wollen EU-Milliardenhilfen frühzeitig zurückzahlen

EZB-113x130 in Großbanken wollen EU-Milliardenhilfen frühzeitig zurückzahlenZur Bekämpfung der europäische Staatsschulden- und Bankenkrise drehte die EZB im Dezember 2011 und Februar 2012 ordentlich den Geldhahn auf. Insgesamt verlieh die europäische Notenbank rund 1000 Milliarden Euro an 100 Bankhäuser, und das zum Niedrigzins von nur einem Prozent, befristet auf drei Jahre. Das ist angeblich der Haken für viele Banken. Laut einem Bericht der Financial Times streben führende Kreditinstitute wie Unicredit, BNP Paribas, Société Générale und La Caixa an, Ihre Darlehen zum Großteil bereits innerhalb der kommenden zwölf Monate zu begleichen, anstatt zum Fälligkeitsdatum in 2014/15. Denn: Europas Bankhäuser sind auf der Suche nach längerfristigen Refinanzierungsmöglichkeiten.

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Von Lethargie zu Hyperaktivität – DAX sorgt mit 7.000-Punkten für Furore an der Börse

13 in Von Lethargie zu Hyperaktivität – DAX sorgt mit 7.000-Punkten für Furore an der Börse Die jüngsten ifo-Konjunkturperspektiven für Deutschland stimmen Anleger zuversichtlich. Erstmals seit dem „Katastrophensommer“ 2011 hat der deutsche Leitindex die psychologisch wichtige Hürde von 7.000 Punkten geknackt. Verantwortlich dafür sind vor allem die mittelfristigen Erwartungen von Analysten und institutionellen Anlegern an die Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung.

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Mit dem Dax geht‘s wieder aufwärts

11 in Mit dem Dax geht‘s wieder aufwärtsErstmals seit August 2011 stieg der Dax am Dienstag den 13. März 2012 wieder über die Marke von 7.000 Indexpunkten. Die Wirtschaft sieht sich beflügelt und im Aufwind, und vielen Börsianern waren die Freude und Erleichterung deutlich anzusehen. War doch in den vergangenen Wochen bislang an der 7.000er-Marke immer Schluss gewesen.

Auch wenn der Dax mit 6.995,91 Punkten und weiterlesen

Beim Zeus! Land in Sicht dank Schuldenschnitt?

1 in Beim Zeus! Land in Sicht dank Schuldenschnitt?Die Griechen verweisen bekanntermaßen gerne auf ihre großartige Geschichte und die Helden der Antike. Während Herkules und Co. vor Tausenden von Jahren allerdings noch fleißig Ihre Heldentaten vollbrachten, haben sich ihre Nachfahren nicht gerade mit Ruhm bekleckert und das stolze Griechenland ordentlich gegen die Wand gefahren. Da hilft auch keine List mehr, wie sie der gerissene Odysseus mehr als einmal an den Tag gelegt hat. Aber apropos Odysseus, derzeit befindet sich der griechische Staat auf einer ähnlichen Irrfahrt auf dem Finanzmeer wie seinerzeit der von den Göttern gestrafte Held. Weiterlesen »

Schufafreie Kreditkarte – Wahrheit oder Mythos?

120px-Credit-cards in Schufafreie Kreditkarte – Wahrheit oder Mythos?Sucht man bei Google unter dem Stichwort „schufafreie Kredite“, so taucht der Begriff bereits in der Mitte der Eingabe als Vorschlag auf. Offenbar ist sie beliebt, die schufafreie Kreditkarte. Das Problem ist nur: Oft hält sie nicht, was sie verspricht.

Denn der Name „Kreditkarte“ impliziert einen Kredit, den man bei der schufafreien Variante jedoch vermisst. Verständlich, denn wer vergibt sein Geld schon ohne Sicherheiten an Unbekannt, ohne zu wissen, ob er es jemals zurückbekommt? Zumindest keine seriöse Bank. Aus diesem Grund sollten Sie Angeboten über eine schufafreie Kreditkarte stets mit wachem Misstrauen begegnen. Weiterlesen »