Warum zahlen, wenn´s auch gratis geht? Kostenlose Girokonten im Überblick

Fast jeder Deutsche nutzt ein Girokonto. Die Kontoführung ist bei den meisten Banken jedoch mit erheblichen Gebühren verbunden. Hinzu kommen oft hohe Dispozinsen. „Finanztest“ hat recherchiert, und siehe da: 74 der insgesamt 1.610 in Deutschland vertretenen Banken bieten Gratiskonten an. Getestet wurden sowohl die Leistungen von Online- als auch von Vor-Ort-Instituten mit persönlicher Beratung.

Gratis ist im Test dadurch definiert, dass weder monatliche Kontoführungs- oder Überweisungsgebühren anfallen, noch Kosten für die EC-/Maestro-Karte erhoben werden. Außerdem darf das Angebot nicht an Bedingungen wie einen monatlichen Mindestgeldeingang geknüpft sein. Im Jahr sparen Kunden dadurch bis zu 100 Euro! Dabei unterscheidet sich ein kostenloses Girokonto bezüglich seiner Leistungen nicht vom gebührenpflichtigen Pendant. Achten sollten Sie beim Wechsel allerdings auf eine flächendeckende Verfügbarkeit „eigener“ Bankautomaten. Ansonsten kann die erzielte Kostenersparnis durch die Transaktionsgebühren schnell wieder hinfällig werden.

Da die Sparkassen mit ihren bundesweit rund 25.700 Geldautomaten sehr gut aufgestellt sind, schneiden sie im Verfügbarkeitstest besonders gut ab. Gefolgt von PSD- und Volksbanken mit 19.300 Geldautomaten. Bei überregionalen Groß- und Direktbanken empfehlen sich Institute der Cash Group oder Cashpool, die auf 9.000 beziehungsweise 2.800 Automaten kommen. Denn das gegenseitige Abheben innerhalb der Bankenverbunde ist kostenfrei.

Die größte Auswahl hat der Kunde in Sachen kostenfreie Girokonten bei Onlinebanken. Die meisten davon gehören einer der beiden Groß- und Direktbankgruppen an. So wie comdirect oder die nosrisbank, die zur Cash Group gehören. Die norisbank bietet zum Beispiel ein kostenloses Gehalts- oder Renteneingangs-Girokonto ohne Mindestgeldeingangshöhe. Da die Kontoführung sowohl online als auch über eine der bundesweit 91 Filialen möglich ist, bietet sie einen guten Kompromiss zwischen günstigem Konto und persönlicher Beratung.

Wer lieber bei seiner alten Bank bleiben will, kann die Kontogebühren bei nächster Gelegenheit einmal ansprechen und einen Wechsel erwägen. In vielen Fällen bekommen Sie daraufhin ermäßigte Gebühren. Funktioniert dies nicht, bleibt immer noch der Wechsel. Unter http://www.bild.de/media/verweis-tabelle-22126430/Download/4.bild.pdf können Sie nachschauen, welche Banken kostenlose Girokonten anbieten – regional und überregional.

 

 

 

 

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1 Kommentare.

  1. Völlig richtig, es macht heute keinen Sinn mehr, Girokonten zu nutzen – die nicht gebührenfrei sind. Es gibt so gute und sichere Angebote für kostenlose Girokonten, man muss einfach nur vergleichen.

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