Auslandsimmobilien – ein mit Vorsicht zu genießender Traum

style=“text-align: justify;“>Für viele ist es der Inbegriff des unbeschwerten Lebens: das Haus in Südeuropa oder die Holzhütte in Skandinavien. Wer etwas Geld zur Seite gelegt hat und/oder einen Kredit aufnehmen kann, kann sich diesen Wunsch durchaus erfüllen. Allerdings ist der Kauf von Auslandsimmobilien nichts, was man auf die Schnelle abwickeln kann. Viele Fallstricke können den Ferientraum zu einem finanziellen Desaster werden lassen. Hier helfen nur gesunde Skepsis und fachkundige rechtliche Beratung, die sich im Zweifel immer bezahlt macht. Im Folgenden sind ein paar Aspekte aufgeführt, die Interessenten im Zusammenhang mit Auslandsimmobilien beachten sollten.

Bei Auslandsimmobilien gilt: Eile mit Weile!

AuslandsimmobilienGerade wenn eine Offerte noch so verlockend erscheinen mag, sollte man sich nicht zu überstürztem Handeln hinreißen lassen. Wer beispielsweise glaubt, mit einem Vorvertrag oder einer formlosen Vereinbarung auf einem normalen Blatt Papier keine Verbindlichkeiten einzugehen, solange kein Dokument notariell beurkundet wurde, ist im Irrtum: In einigen Ländern reicht das als gültiger Kaufvertrag aus – beispielsweise in Spanien, und zwar ohne jede Rücktrittsmöglichkeit. So können Auslandsimmobilien mitunter schneller ihren Besitzer wechseln, als dem Käufer lieb ist. Deshalb ist es empfehlenswert, alle Papiere rund um Auslandsimmobilien vor der Unterzeichnung durch einen kompetenten Anwalt prüfen zu lassen, damit es nicht zu einem bösen Erwachen kommt. Ebenso sollten keinerlei Anzahlungen geleistet werden, bis das genaue Vorgehen mit einem sachkundigen Rechtsanwalt abgeklärt wurde.

Bei Auslandsimmobilien niemals auf ein Wertgutachten verzichten

In den Ferien herrscht gutes Wetter und eine entspannte, gelöste Stimmung – und plötzlich steht es da: das vermeintliche Traumhaus zu einem echten Schnäppchenpreis. Das Urlaubsfeeling sollte sich aber nicht auf die Kritikfähigkeit niederschlagen. Bei Auslandsimmobilien gilt es besonders, den Wert des Urlaubsdomizils in spe objektiv prüfen zu lassen. Wie überall sonst auch können Auslandsimmobilien bauliche Mängel haben, die der Laie nicht erkennt. Oder der Preis könnte im direkten Vergleich mit der Umgebung überteuert sein.

Ein Auto fährt man schließlich auch Probe

Wenn ein Objekt im Ausland als Feriendomizil zur privaten Nutzung und nicht als Wertanlage gedacht ist, kann es nicht schaden, dieses zunächst zu mieten und einem Praxistest zu unterziehen. Auf diese Weise merkt man schnell, ob die Gegebenheiten in ihrer Gesamtheit zu den eigenen Ansprüchen passen oder nicht. Da es immer vorkommen kann, dass man ein Objekt umbauen oder daran anbauen möchte, sollte bereits vor dem Kauf bei der zuständigen Gemeinde geklärt werden, ob dafür eine Genehmigung erteilt wird.

Bei Auslandsimmobilien müssen Sprachbarrieren überwunden werden

Sprachliche Grundkenntnisse im Lieblingsurlaubsland reichen beim Immobilienkauf nicht aus: Um sicherzustellen, dass alle Punkte des Kaufvertrages im eigenen Sinne sind, sollte dieser entweder direkt zweisprachig aufgesetzt oder von einem guten Dolmetscher genauestens übersetzt werden.

Bildquelle: pixabay.com – © by PublicDomainPictures

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