Bitcoin-Phantom enthüllt? Die Satoshi Nakamoto-Story

Aktuell machen zahlreiche Meldungen die Runde, dass der Erfinder des Bitcoins nun endlich seine  Identität offenbart habe – bzw. diese von einer Newsweek-Reporterin enthüllt worden sei. Bisher war in der Tech-Szene nicht bekannt, wer ursprünglich die zündende Idee für die virtuelle Währung Bitcoins hatte.

Bitcoin Satoshi NakamotoDas Konzept der Bitcoins wurde im Jahr 2008 von einem User namens Satoshi Nakamoto über eine Mailingliste von Kryptographie-Interessierten versendet. Bereits im Jahr darauf entstand das erste Bitcoin-Netzwerk und begann, die ersten 50 Coins der Welt zu berechnen. Demnach gilt der User, der damals das Bitcoin-Whitepaper über die Mailingliste versendet hat, als der offizielle Erfinder.

Erfinder der Bitcoins: Pseudonym entpuppt sich als wahre Identität

Lange Zeit wurde davon ausgegangen, der User Nakamoto hätte unter einem Pseudonym geschrieben. Schon zahlreiche Journalisten haben in der Vergangenheit versucht, seine wahre Identität aufzudecken. Nun behauptete kürzlich das Magazin Newsweek, den echten Satoshi Nakamoto ausfindig gemacht zu haben. Der 64-jährige Satoshi Nakamoto aus Kalifornien ist dem Bericht zufolge der Erfinder von Bitcoin.

Die Reporterin Leah McGrath Goodman, die dies herausgefunden haben will, soll – laut Wikipedia – mit einem Trick an den schüchternen und zurückgezogen lebenden Mann herangetreten sein. In ihrem mit „The Face Behind Bitcoin“ übertitelten Newsweek-Artikel beschreibt sie detailliert, wie sie den ersten Kontakt unter dem Vorwand aufbaute, sie sei, wie Nakamoto, an Modell-Eisenbahnen interessiert.

Zahlreiche Medien berichten nun, Satoshi Nakamoto habe die Unterstellung, er sei der Bitcoin-Erfinder dementiert. Doch laut Goodmans Artikel sah seine finale Reaktion auf Ihre sehr direkten Nachfragen wie folgt aus:

„I am no longer involved in that and I cannot discuss it […] „It’s been turned over to other people. They are in charge of it now. I no longer have any connection.“

Dieses Zitat wurde von zahlreichen Journalisten als Eingeständnis aufgefasst und von Nakamoto direkt wieder dementiert, nachdem er von Medien belagert und von Reportern zu Antworten und Statements zur aktuellen Bitcoin-Krise gedrängt wurde.

Weitere Negativschlagzeilen über Bitcoins

Bitcoins Mt GoxDas war wohl einer der schlechtesten Zeitpunkte, die Identität des Bitcoin-Erfinders zu offenbaren. Die Kryptowährung steckt nämlich in ihrer bislang schwersten Krise: Das Vertrauen der Anleger ist elementar geschwächt! Seit Ende Januar diesen Jahres, als die Handelsplattform Mt. Gox, eine der ältesten und wichtigsten ihrer Art, den Betrieb einstellte – wir haben den Untergang von Mt. Gox hier zusammengefasst – wurde eine Art Kettenreaktion der negativen Bitcoin-Berichtserstattung losgetreten. Zuletzt gab der Tod der Chefin der Bitcoin-Börse First Meta, Autumn Radtke, Rätsel auf.

Sie wurde tot am Fuße eines mehrere Stockwerke hohen Apartmenthauses in Singapur aufgefunden. Die Todesumstände sind noch ungeklärt, doch die Polizei teilte mit, dass die 28-Jährige eines nicht natürlichen Todes gestorben sei.

Der Bitcoin-Krimi geht also weiter! Tragisch und spannend, mit überraschenden Enthüllungen, fast wie ein Hollywoodstreifen. Wir halten Sie in jedem Fall auf dem Laufenden!

Bildquelle: pixabay.com – © by jclovesu & stux

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