Börsengang von Virgin America

Nun ist es also keine Spekulation mehr: „Virgin Airlines“-Gründer Richard Branson (64) stellt sich bei Investoren mit einem Börsenprospekt vor. Das amerikanische Luftfahrt-Unternehmen Virgin America plant zum jetzigen Zeitpunkt, so aktuelle Meldungen, bis zu 86 Millionen Euro (umgerechnet 115 Millionen Dollar) mit dem Börsengang einzufahren. „Damit soll die Flugzeugflotte auf 100 Maschinen nahezu verdoppelt werden“, berichtete das renommierte Finanzblatt „Financial Times“ bereits im Februar 2014.

Anteile am Premium-Billigflieger „Virgin Airlines“ erwerben

virgin americaZwar wurde laut Aufsichtsbehörde SEC noch kein Handelsbeginn terminiert, aber das scheint nur eine Frage der Zeit. Organisiert wird der Börsengang von der Deutschen Bank und der britischen Großbank Barclays. Wer sich für Anteile an dem selbsternannten Premium-Billigflieger interessiert, sollte einen Blick hinter die Kulissen der US-Fluggesellschaft werfen. Der britische Visionär und Milliardär Richard Branson gründete die Langstrecken-Billigfluggesellschaft im Jahr 2004 mit Hauptsitz in Burlingame, Kalifornien. Die Inbetriebnahme verlief holprig, da Proteste der Air Line Pilots Association und von anderen Fluggesellschaften sowie nicht geklärte Besitzverhältnisse zu einer Verzögerung des Flugbetriebs führten. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten konnte Richard Branson mit Virgin America jedoch erste große Erfolge verbuchen und mehrere Auszeichnungen entgegennehmen.

Virgin Airlines – ein Fluggesellschaft hebt ab

Ab dem Jahr 2007 wurde das Streckennetz von Virgin America sukzessive ausgebaut. Neben Großstädten in den Vereinigten Staaten zählen heute auch weltweite Ferienziele zu den Flugrouten. Geflogen wird in Flugzeugen der Firma Airbus. Die Flotte besteht aktuell aus 53 Airbus-Mittelstreckenjets A320, die derzeit 22 internationale Flughäfen anfliegen.

Jung, dynamisch und erfolgreich – Richard Bransons Vision von „Virgin Airlines“

Eine Fluglinie, die auf den Zeitgeschmack junger und moderner Menschen zugeschnitten ist, war die Vision, die Firmengründer Richard Branson mit Virgin Airlines verfolgte. Die Flugbegleiter sind betont locker, in den Kopfstützen befinden sich Displays, die zum Chatten mit anderen Fluggästen einladen, und die schicke lila- und pinkfarbene Innenbeleuchtung sorgt für ein trendiges Ambiente.

Börsengang von Richard Branson mit „Virgin Airlines“ mit guten Prognosen

Dass Bransons Konzept aufgegangen ist, belegen die stetig wachsenden Umsatzzahlen. In 2013 flog Virgin America mit 6,3 Millionen Fluggästen einen Umsatz von 1,4 Milliarden Dollar ein. Nach jahrelangen Verlusten wurde erstmalig ein Gewinn von ungefähr zehn Millionen Dollar erwirtschaftet. Zahlen, die beeindrucken und Zukunftsprognosen, die dem geplanten Börsengang von Virgin America („Virgin Airlines“) von Richard Branson rosige Aussichten bescheren.

Bildquellen: flickr.com – © by Binder.donedat

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