Die Besonderheiten der Hypothek

Die gesetzliche Grundlage für die Einrichtung einer Hypothek findet sich im BGB im Paragrafen 1113. Sie kann in Deutschland sowohl für eine Immobilie als auch ein Schiff entstehen. Bei Immobilien erfolgt die Besicherung durch die Eintragung eines Rechts zu Gunsten des Kreditgebers im Grundbuch. Bei der Schiffshypothek wird die Belastung im Schiffsregister eingetragen. Eine Hypothek ist im Gegensatz zur Grundschuld immer an eine konkrete Forderung gebunden. Ist der Schuldenberg abgetragen, kann sie entweder gelöscht oder beispielsweise in eine Eigentümergrundschuld umgewandelt werden. Bei der Bemessung der Zinsen für eine Hypothek spielen nicht nur der Beleihungswert von Immobilie und Schiff eine Rolle, sondern es kommt auch darauf an, auf welchem Rang die Hypothek eingetragen werden kann.

Erstrangige Hypotheken sind immer mit besseren Zinsen als zweit- oder gar drittrangigeHypotheken ausgestattet. Die Ursache liegt darin, dass die Eintragungen im Falle einer zwangsweisen Verwertung der Reihe nach bedient werden. Eine Hypothek kann nach den aktuellen gesetzlichen Regelungen auf drei Arten entstehen. Dabei handelt es sich um den Darlehensvertrag, die dingliche Einigung und den Sicherungsvertrag. Die gesetzlichen Grundlagen dafür finden sich in den Paragrafen 873 ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches.

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