Die teuerste Stadt der Welt für Expatriates

Aufgrund der Globalisierung vieler Wirtschaftsbereiche ist der Einsatz im Ausland – ob es sich nun um die teuerste Stadt der Welt handelt oder nicht – für Fachkräfte großer Konzerne heutzutage schon fast eine Selbstverständlichkeit. Davon profitiert in der Regel nicht nur das entsendende Unternehmen, das an einem anderen Standort durch einen kompetenten Mitarbeiter vertreten wird. Auch für den Expat selbst ist der Auslandsaufenthalt von Vorteil, da er viele neue Erfahrungen sammelt und dadurch seine Karriere vorantreiben kann. Ist der Einsatzort allerdings die teuerste Stadt der Welt, ist neben dem unbestreitbaren Nutzen auch mit beachtlichen Kosten zu rechnen. Doch welches sind in diesem Zusammenhang die teuersten Städte der Welt?

teuerste stadt der welt luandaDie teuersten Städte der Welt – kostspielige internationale Mitarbeitereinsätze

Wer denkt, dass Städte wie Paris, Oslo oder Sydney in puncto teuerste Stadt der Welt ganz vorne liegen, wenn es um das Thema finanzieller Aufwand für eine Entsendung ins Ausland geht, wird überrascht sein. Natürlich sind dort die Lebenshaltungskosten überdurchschnittlich hoch, jedoch hat es keine dieser Metropolen in die Top Ten der Mercer-Studie „Cost of living survey 2014“ geschafft. Die teuerste Stadt der Welt ist woanders zu finden.

Ein Blick auf die Rangliste

Auf dem zehnten Platz der Rangliste steht mit Shanghai der wichtigste Industriestandort der Volksrepublik China. In einer der größten Städte überhaupt belaufen sich allein die Mietkosten für eine Zweizimmerwohnung ohne Möbel im Durchschnitt auf stattliche 3.000 Euro pro Monat. Fast 500 Euro mehr kostet eine vergleichbare Wohnung den Expat in Moskau. Das reicht für die russische Metropole in Sachen teuerste Stadt der Welt nicht mehr wie im Vorjahr zum zweiten, sondern nur noch zum neunten Platz.

Auf den Plätzen fünf bis acht erweist sich dann die Schweiz als kostenintensives Pflaster. Im Rennen um den Titel teuerste Stadt der Welt kann zwar die achtplatzierte Hauptstadt Bern genauso wenig mit dem Spitzenreiter mithalten wie das aufgrund seiner hohen Lebensqualität geschätzte Genf (sechster Platz) und die grösste Schweizer Stadt Zürich auf Platz fünf. Doch auch wenn die teuerste Stadt der Welt nicht in der Schweiz liegt, muss man hier vergleichsweise viel Geld berappen.

Auf dem siebten Platz des Rankings, der selbstverständlich nicht unterschlagen werden soll, wird übrigens die japanische Weltstadt Tokio geführt. Bei einem Blick auf die weiteren Platzierungen zeigt sich, dass der asiatische Raum durchaus gut im Rennen liegt, wenn die teuerste Stadt der Welt für einen Mitarbeitereinsatz im Ausland gesucht wird. So schafft noch vor dem Stadtstaat Singapur die chinesische Wirtschafts- und Finanzmetropole Hong Kong den Sprung auf den dritten Platz.

Finanzielle Belastung für Expats – die teuerste Stadt der Welt

Das zweitplatzierte N’Djamena, Hauptstadt des Tschad, gibt einen Hinweis auf den Kontinent, auf dem man sich umschauen muss, wenn man die teuerste Stadt der Welt für Expatriates ausfindig machen will. Genauer gesagt liegt die teuerste Stadt der Welt, in der eine Mitarbeiterentsendung die höchsten Kosten verursacht, in Südwest-Afrika: Die Rede ist von der angolanischen Hauptstadt Luanda, in der geschätzt circa fünf Millionen Menschen leben. Hier beträgt der monatliche Mietpreis für eine unmöblierte Zweizimmerwohnung durchschnittlich fast 4.840 Euro. Eine Entsendung in diese teuerste Stadt der Welt ist also nicht zwangsläufig in jeder Hinsicht ein Gewinn …

Bildquellen: flickr.com – © by JensAar

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