Euro-Zone vor dem Kollaps – bringen Sie Ihr Vermögen rechtzeitig in Sicherheit

Das Vertrauen in den Euro ist tief erschüttert, das Krisenmanagement der Europäer angesichts der anhaltenden Staatsschuldenkrise stark in der Kritik. Professionelle Anleger sind längst dabei, ihr Vermögen, zumindest teilweise, ins Ausland zu transferieren. In Staaten außerhalb der Euro-Zone, deren Währungen noch als stabil gelten: Nach Skandinavien, in die USA nach Kanada oder Singapur.

Auch der „gemeine“ Sparer kann sich auf diese Weise gegen die Inflationsgefahren absichern. Noch zumindest, denn scheidet Griechenland tatsächlich aus dem Währungsverbund aus oder geraten die Euro-Kernländer Spanien und Italien in die Zahlungsunfähigkeit, werden die Auswirkungen der Krise auch in Deutschland spürbar werden. Denn die EZB brachte mehr als 3.000 Milliarden Euro in Umlauf, um den Kollaps der Krisenstaaten und ihrer Banken zu verhindern. Dieses Geld schürt die Inflation. Das Preisniveau innerhalb der Euro-Zone jedenfalls kletterte schon jetzt um 2,4 Prozent und damit um 0,4 Prozent stärker als von der Zentralbank einkalkuliert.

Hinzu kommen historisch niedrige Zinsen für Anleihen und Wertpapiere, die mittlerweile von der Teuerungsrate aufgefressen werden, was einer schleichenden Geldentwertung gleichkommt. Zugleich verlieren Geldeinlagen auf Bankkonten, reale Erträge aus Lebensversicherungen oder Aktieninvestments durch Inflation an Kaufkraft. Für die Bundesbürger, die ihr Geldvermögen zu mehr als drei Vierteln in Geldwerten angelegt haben, wäre das Verlustrisiko also enorm.

Neben Sparern sind auch deutsche Aktionäre betroffen. Denn 49 Prozent aller inländischen Portfolien setzten sich aus heimischen Werten zusammen, 37 Prozent sind im Euro-Raum investiert. Demnach werden 86 Prozent der Dividenden in Euro ausgeschüttet. Spitzt sich die Krise zu, könnte es also rasch bergab gehen.

Auch die inländische Wirtschaft leidet bei einer Inflation, da unter anderem die Rohstoffpreise steigen. Im Energiesektor ist dies bei Öl- und Gas, die in der Regel in US-Dollar gehandelt werden, schon heute spürbar.

Experten raten Sparer wie Anleger daher dazu, besser einen Teil ihres Vermögens außerhalb der Euro-Zone anzulegen: Durch Aufstockung des eigenen Depots mit Aktien globaler Unternehmen oder Fonds, eine Investition in Edelmetalle oder in Rohstoffe. Eine weitere Option sind fest verzinsliche Wertpapiere aus stabilen Nicht-Euro-Staaten. Mit diesem Maßnahmenpaket lassen sich drohende Verluste aus der Euro-Krise abfedern und weltweite Renditechancen ausnutzen.

Kommentar schreiben

0 Kommentare.

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>