Festgeld: eine sichere Geldanlage auch für Laien

Wer als Privatperson sein eigenes Kapital einsetzen und damit hohe Gewinne abschöpfen will, der lebt Geldanlage Festgeldhäufig gefährlich – sofern er nicht gerade ein ausgebildeter Finanzexperte ist. Festgeld- und Tagesgeldkonten sind relativ bekannte Optionen. Darüber hinaus gibt es etliche weitere Möglichkeiten, sein Geld zu investieren und, wenn alles gut läuft, über einen Zeitraum von ein paar Jahren drastisch zu vermehren. Genauso gut kann man aber auch deutliche Verluste einfahren, wenn man bei der Wahl seiner Investition vorschnelle Entscheidungen trifft.

Als Laie hat man kaum eine Möglichkeit, die unzähligen Anlageoptionen zu überschauen. Hinzu kommt, dass viele von diesen immer mit einem gewissen Risiko behaftet sind. Niemand kann mit Sicherheit voraussagen, wie viel ein bestimmtes Objekt in fünf oder zehn Jahren wert sein wird. Gerade durch die europäische Wirtschaftskrise hat die traditionelle Einschätzung der Sicherheit verschiedener Geldanlagen an Gültigkeit verloren. Daher sollte eine solche Anlageentscheidung möglichst nicht ohne professionelle Hilfe erfolgen.

Festgeld – so funktioniert es

Hier kommt das Festgeld ins Spiel. Dieses wird von verschiedenen Banken angeboten. Die Anlage von Festgeld ist, anders als beispielsweise die Aktie, nicht vom Wert eines mehr oder minder konkreten Objekts abhängig. Stattdessen wird Festgeld in Form eines Vertrags bei der Bank angelegt. Die Konditionen dieses Vertrags sind von Beginn an unveränderlich festgelegt. Dabei unterscheiden sich die Verträge zu Festgeld in drei Punkten: Rendite, eingezahlter Betrag und Laufzeit. Wie bei praktisch allen längerfristigen Geldanlagen verhält sich die Rendite invers zu den beiden anderen Faktoren – je länger sich der Kunde verpflichtet, der Bank das Festgeld zur Verfügung zu stellen, und je mehr Geld er einzahlt, desto höher der zum Schluss ausgezahlte Zinsertrag.

Mit Festgeld auf Nummer sicher

Der Vorteil bei der Entscheidung für Festgeld als Investitionsmedium liegt also eindeutig in seiner Konstanz. Der einzige Risikofaktor beim Festgeld bleibt die Bonität der Bank. Und die ist in aller Regel unbedenklich. Natürlich hat die Geschichte gezeigt, dass es auch bei größeren Kreditinstituten zum Bankrott kommen kann, aber dieser Fall bleibt doch eindeutig die Ausnahme. Wer sein Festgeld nicht gerade für fünf Jahre bei einer Bank anlegt, die sich bereits in finanzieller Schieflage befindet, sollte in aller Regel nichts zu befürchten haben.

Der Zinssatz richtet sich beim Festgeld stark nach der Vertragslaufzeit. Wer sich entscheidet, sein Geld für drei Jahre anzulegen, der liegt schnell bei einer Rendite von über zwei Prozent. Bei fünf Jahren kann man bis zu 2,5 Prozent erwarten, und wer sich entschließt, das Festgeld für ganze zehn Jahre der Bank anzuvertrauen, kann sich über eine Rendite von fast drei Prozent freuen. Diese Zinswerte lassen sich selbst mit niedrigen Einzahlungsbeträgen von beispielsweise 2.500 Euro erreichen.

Wer sich also nicht zutraut, mit seinem Ersparten groß zu spekulieren, der ist mit der Anlage in Form von Festgeld bestens beraten. Einen aktuellen Vergleichsrechner für 2014 finden Sie zum Beispiel auf http://www.tagesgeldvergleich.com/festgeld-vergleich.html.

Bildquelle: pixabay.com – © by peterscode

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