Festgeldkonten bei Direktbanken werden immer attraktiver

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norisbank Termingeld

Wer ein Festgeldkonto eröffnen möchte, muss sich nicht mehr am „langen Donnerstag“ in den biederen Geschäftsräumen seiner Hausbank einfinden, um äußerst magere Zinsen auf sein sauer Erspartes zu bekommen. Inzwischen heißt das Festgeld nämlich häufig Termingeld, und eröffnet wird das Konto nicht mehr beim hornbebrillten Filialleiter, sondern im Internet.

Und auch sonst hat sich allerhand geändert rund um die gute alte Spareinlage. So sind die Zinssätze bei vielen Direktbanken – auch für kurzzeitig geparkte Beträge – attraktiver als bei den großen Sparkassen, Laufzeiten lassen sich auf Kundenwunsch flexibel gestalten und eine Einlagensicherung gegen Verluste im Falle einer Bankenkrise gibt es obendrein.

Das Termingeld der Norisbank: ein Fallbeispiel

Die Norisbank ist ein Paradebeispiel für eine Direktbank. Das Kreditinstitut mit Hauptsitz in Berlin hat sich in den vergangenen Jahren umstrukturiert und fungiert seit dem 27. Juli 2012 als Bankhaus ohne physische Filialen. Deswegen ist es umso interessanter, das Festgeld-Angebot der Norisbank auf Herz und Nieren zu testen.

Zinserträge richten sich nach der Laufzeit

Die erste Erkenntnis, zu der man als Anleger gelangt, ist keine unerhörte Neuigkeit: Die Höhe der Zinserträge richtet sich ganz unspektakulär nach der Laufzeit des Sparvertrages. Dabei beträgt die kürzeste Laufzeit laut Homepage der Norisbank zwölf Monate – und nicht etwa sechs Monate, wie z.B. die Seite tm2000.de über das Norisbank Termingeld schreibt. Wesentlich interessanter sind die tatsächlichen Zinssätze. So werden bei einer Laufzeit von lediglich einem Jahr immerhin 0,75 Prozent Zinsen gewährt. Zum Vergleich: Die Sparkasse gewährt auf ein Aktivsparkonto gerade einmal maximal 0,4 Prozent jährlich. Wer seine Ersparnisse für 48 Monate festschreiben lässt, dem werden ab dem ersten Tag satte 1,30 Prozent Zinsen berechnet. Die Norisbank legt keinen Mindestanlagebetrag fest – allerdings können maximal 50.000 Euro auf dem Termingeldkonto abgelegt werden.

Sicherheit garantiert der Bundesverband deutscher Banken

Attraktive Zinssätze sorgen häufig für Sorgenfalten auf der Anleger-Stirn. Wer seine Einlagen der Norisbank anvertraut, muss allerdings keine Zweifel hegen. Die Berliner Direktbank ist Mitglied im Einlagensicherungsfonds des Bundesverbands deutscher Banken, der die Ersparnisse jedes einzelnen Kunden gewährleistet. Wer also kleine bis mittlere Beträge auf einem Tagesgeldkonto festlegen möchte, kann sich bedenkenlos an eine Direktbank – wie etwa die Norisbank – wenden und von guten Zinssätzen profitieren.

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