Finanztipps für den Ausbildungsbeginn – Konto und Vermögenswirksame Leistungen

Am 1. September starten wie jedes Jahr viele junge Menschen ihre Ausbildung. Neben der Eingewöhnung in den Betrieb oder die Firma und die Berufsschule bleibt dann wenig Zeit sich um die damit verbundenen finanziellen Aspekte zu kümmern. Daher hier einige Finanz-Tipps für den Ausbildungsbeginn, damit dieser finanziell gesehen problemlos erfolgt.

Girokonto für Azubis
Spätestens mit Beginn der Ausbildung benötigt jeder Auszubildende ein eigenes Girokonto, damit die Ausbildungsvergütung des Arbeitgebers überwiesen werden kann. Bei der Auswahl der Bank sollte darauf geachtet werden, das das Konto – zumindest für Azubis – kostenlos ist und ein etwaiger Dispo-Kredit möglichst niedrige Zinsen hat. Für den Fall das der Azubi noch nicht volljährig ist sind für die Eröffnung des Kontos die Unterschriften und Ausweise der Erziehungsberechtigten notwendig.

Vermögenswirksame Leistungen für Azubis
Normalerweise bekommen auch alle Auszubildenden vermögenswirksame Leistungen. Der Arbeitgeber erbringt dabei eine monatliche zusätzliche Leistung von bis zu 40 Euro, die Regelungen dazu finden sich im jeweiligen Tarifvertrag. Die vermögenswirksamen Leistungen müssen in jedem Fall beim Arbeitgeber beantragt werden. In aller Regel kommt noch eine Arbeitnehmer-Sparzulage hinzu, da die Ausbildungsvergütung die Einkommensgrenze dafür nicht überschreitet. Mögliche Anlageformen sind Bausparverträge oder Fonds, nach Abschluss eines dieser Produkte werden die Unterlagen dem Arbeitgeber vorgelegt und dieser überweist dann direkt dorthin.

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