Geldanlage in Länder- anstatt in Bundesanleihen

In der aktuellen Krise des Finanzmarktes investieren immer mehr Anleger ihr Geld in deutsche Bundesanleihen. Die Zinsen der Bundesanleihen haben daher mittlerweile einen historischen Tiefstwert erreicht. Die Bundesanleihen mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren gleichen aktuell bei weitem noch nicht einmal die Inflation aus. Dies ist bei den Anleihen der Bundesländer momentan noch anders, einige von ihnen geben sogar bis zu 4,1 Prozent, wie etwa die Anleihen von Berlin. Damit sind diese momentan am Attraktivsten unter den Anleihen der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen kommt dem Rendite-Wert von Berlin mit 4 Prozent ebenfalls nahe. Die niedrigsten Renditen bei den Anleihen der Bundesländer bieten aktuell Bayern mit 3,2 Prozent, Niedersachsen mit 3,25 und Hessen mit 3,5 Prozent. Aber selbst diese Anleihenrenditen liegen noch mehr als doppelt so hoch wie die des Bundes.
Damit lohnen sich diese Anleihen für Anleger deutlich mehr. Die Sicherheit ist bei diesen – auch wenn die Ratingagenturen die Länderanleihen allgemein etwas niedriger einstufen – ebenso gegeben wie bei Bundesanleihen, nicht zu letzt der Länderfinanzausgleich sorgt für ausreichend Stabilität und Zahlungssicherheit.
Zudem ist die gängige Stückelung von 1.000 Euro auch für private Anleger einfach und gut zu meistern, zumal diese niedrige Stückelung auch eine Abnahme nahezu immer garantiert.

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1 Kommentare.

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