Kreditkarten-Vergleich

Heutzutage kann jedermann „anschreiben lassen“

Wenn Frank McNamara in den 1950er Jahren sein Büro im Empire State Building verließ, um in einem Steakhouse in Midtown Manhattan sein Lunch einzunehmen, dann machte er regelmäßig Schulden. Doch McNamara war nicht etwa knapp bei Kasse, im Gegenteil: Er war finanzstarker Geschäftsmann und das, was man als überaus kreditwürdig bezeichnen würde.

Er zahlte seine Mahlzeiten mit einer Plastikkarte und beglich einmal monatlich seine Rechnungen in sämtlichen Restaurants, was Zeit und Arbeitsaufwand sparte – und das lästige Mitschleppen von Kleingeld überflüssig machte. Mit seinem Diner’s Club, einem elitären Zirkel wohlhabender Branchenkollegen, gründete Frank McNamara auf diese Weise die erste Kreditkartengesellschaft der Welt.

Kreditkarten waren lange Zeit ein Statussymbol erlauchter Kreise

Im Laufe der Jahrzehnte tat es die gut betuchte Gesellschaft McNamara gleich und zahlte überall dort bargeldlos, wo es nur irgend möglich war. Die Kreditkarte einer Bank oder eines privaten Anbieters erhielt nur, wer seine exzellente Bonität zweifelsfrei dokumentieren konnte. Denn welches Geldinstitut streckte schon gerne Geld für ausschweifende Shopping-Touren vor, wenn es sich der Rückzahlung nicht gewiss sein konnte?

Zahnspange und Kreditkarte: die Waffen der Teenies

Inzwischen öffnen sich sämtliche Gesellschaften und Banken auch für Normalverdiener, Studenten, Schüler – und sogar Schuldner. Während man vor nicht allzu langer Zeit noch die Gehaltsnachweise der vergangenen Jahre offenlegen musste, kann man inzwischen ohne eigenes Konto und trotz SCHUFA-Eintrags hemmungslos die Plastikkarte durchziehen. Auf Seiten wie kreditkarten.net erhalten alle Neulinge einen ersten Überblick über den Markt und viele wissenswerte Tipps, was es bei der Beantragung einer Kreditkarte zu beachten gilt.

Es muss nicht immer die Black American Express sein

Was vor rund 15 Jahren bereits Millionen Handynutzer beschäftigte, will auch bei der Anschaffung einer Kreditkarte wohl überlegt sein: Welcher Tarif macht für meine Verwendungszwecke, meine Kaufkraft und mein Konsumverhalten den größten Sinn? Entscheide ich mich für die klassische Variante oder greife ich zur Prepaid-Kreditkarte, die auf reiner Guthabenbasis funktioniert? Viele unabhängige Portale klären in Glossartexten ausführlich über alle Vor- und Nachteile beider Kartenformen auf, ähnlich auch hier. Sobald man sich auf eine Kartenart festgelegt hat, sollte man einen Vergleichsrechner für Kreditkarten zurate ziehen. Diese Rechner liefern zuverlässige Vergleichswerte, die den Interessenten bei seiner Entscheidung für oder gegen bestimmte Anbieter unterstützen.

Bildquelle: Michael Staudinger  / pixelio.de

Kommentar schreiben

0 Kommentare.

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>