Hewlett Packard – der Druckerriese lässt sich nicht unterkriegen

hewlett packardWer noch nie mit einem Drucker von Hewlett-Packard zu tun hatte, der verweigert sich entweder grundsätzlich dem Thema PC und Co., oder er läuft ein klein wenig unaufmerksam durch die Weltgeschichte. Diese Firma stellt nämlich mehr als ein Drittel der gesamten auf der Welt verwendeten Drucker und Kopiergeräte her. Wenn man also selbst keinen Drucker besitzt und an der Universität oder im Copy Shop druckt, ist die Wahrscheinlichkeit dennoch sehr hoch, dass man auch in diesem Falle ein Gerät der Firma Hewlett-Packard verwendet.

Hewlett Packard – wie alles begann

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte des Unternehmens im kalifornischen Palo Alto, nicht weit entfernt von San Francisco. Ja genau, es handelt sich um das Palo Alto, in dem heute Mark Zuckerberg und mit ihm zusammen Facebook residieren. Ob er allerdings ohne Hewlett-Packard auch dort wäre, ist eine berechtigte Frage. Denn der Gründungsmythos des sogenannten Silicon Valley (eigentlich Santa Clara Valley), in dem sich Palo Alto befindet, besagt, dass mit einer Garage, in der 1939 das erste Hewlett-Packard-Gerät gebaut wurde, der Run auf das Silicon Valley begann. Bei dem ersten entwickelten Gerät handelte es sich übrigens um einen Tonfrequenzgenerator.

Hewlett-Packard wuchs stetig weiter und konnte 1959 zwei Produktionsstätten außerhalb der USA gründen, einen im eidgenössischen Genf, den anderen in Böblingen in Baden-Württemberg. In den Folgejahren entwickelte Hewlett Packard unter anderem den ersten wissenschaftlichen Taschenrechner. Ihren ersten PC baute die Firma im Jahre 1980. 1984 folgte dann der erste Drucker für Privatkunden, der HP ThinkJet. In den folgenden Jahren mauserte sich Hewlett-Packard zu dem wichtigen Hersteller von Druckern, der das Unternehmen bis heute geblieben ist. Außerdem kaufte Hewlett Packard nach und nach diverse Unternehmen, wie zum Beispiel Palm, Synstar und die Triaton-Gruppe, auf.

Gute Zukunftsaussichten für Hewlett Packard dank 3D-Druckern

Man sollte meinen, dass eine solche Firma grundsätzlich ein guter Anlagetipp sei. Das wäre aber etwas zu voreilig gedacht. In den letzten Jahren konnten die Unternehmenszahlen nicht mehr in so hohem Maße überzeugen, wie es bis dahin der Fall gewesen war. Das Geschäft mit PCs und Druckern stagnierte und noch dazu verpasste Hewlett-Packard die Innovationen der Branche, wie zum Beispiel Smartphones und Tablets, die in den letzten Jahren so unglaublich erfolgreich geworden sind. Doch in letzter Zeit zeichnet sich eine Trendwende ab. Zum einen verzeichnet das Unternehmen wieder unerwartet große Erfolge im PC-Bereich. Hinzu kommt, dass für den kommenden Sommer die lang erwartete Einführung von 3D-Druckern von Hewlett-Packard bevorsteht. Diese Geräte dürften auf dem Markt ziemlich sicher reüssieren und Hewlett-Packard erneut in seine Marktführer-Position hineinwachsen lassen.

All diese Erfolgsmeldungen machen Hewlett-Packard also durchaus zu einer Anlage, auf die man in der nächsten Zeit setzen sollte!

Bildquelle: flickr.com – © by owaief89

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