In Verhütungsmittel anlegen

style=“text-align: justify;“>Wer auf der Suche nach einer wirklich sicheren Anlage ist, wird oftmals enttäuscht: Wie man es auch dreht und wendet, stets bleibt ein Restrisiko. In dieser Hinsicht ähneln finanzielle Anlagen Kondomen: Man steckt je nach persönlichem Vermögen viel oder wenig hinein und hofft, dass am Ende etwas dabei herauskommt, ohne dass die Sache platzt.

Verhütungsmittel – Anlagetipp für Friedliebende

Womit wir schon beim Thema wären: Warum nicht in Verhütungsmittel anlegen? Zwar gibt es auch andere Dinge, mit denen sich die Menschheit vermutlich bis zu ihrer Auslöschung befassen wird, aber wer möchte sein Geld schon in Waffen oder Ähnliches stecken? Eine Verhütungsmittel-Anlage garantiert wenigstens, dass zahlreiche Menschen mit der entsprechend finanzierten Einrichtung sehr viel Spaß haben. Börsianer, die in Verhütungsmittel anlegen, können außerdem auf einen zusätzlichen Gewinn hoffen: kostenlose Muster.

Nicht in irgendein Verhütungsmittel anlegen!

Doch Vorsicht: Verhütungsmittel ist nicht gleich Verhütungsmittel! Anlegen sollte man nur in solche, mit denen man sich zuvor intensiv beschäftigt hat. Dabei stößt man unweigerlich auf den sogenannten Pearl-Index: Dieser entspricht der Anzahl der Schwangerschaften, die trotz der entsprechenden Verhütungsmethode bei 100 Frauen in einem Jahr zustande gekommen sind. Ein normales Kondom zum Beispiel hat einen durchschnittlichen Pearl-Index von sechs. Das bedeutet, dass sechs von 100 Frauen, die – beziehungsweise deren Partner – ein Jahr lang mit einem Kondom verhütet haben, in dieser Zeit dennoch schwanger wurden. Wem das sehr hoch erscheint, der sollte bedenken, dass ungeschützter Sex einen Pearl-Index von 60 bis 80 hat. Also lieber in Verhütungsmittel anlegen.

Auf die Größe kommt es an … die der Zahl

Nun verfügen wir über eine wichtige Messgröße, nach der wir beurteilen können, ob wir in ein bestimmtes Verhütungsmittel anlegen sollten: den Pearl-Index. Brüstet sich ein Kondomhersteller also mit einem Index von 25, sollte man weder in seine Verhütungsmittel anlegen, noch sie benutzen. Bescheinigt er seinen Produkten hingegen einen verblüffend niedrigen Wert – zum Beispiel unterhalb von zwei –, lohnt es sich, sein Sortiment in Form von Stichproben zu überprüfen (natürlich nicht wörtlich). Stellt sich heraus, dass er tatsächlich ungewöhnlich effektive Kondome herstellt, darf man gerne in seine Verhütungsmittel anlegen.

Man kann auch in andere Verhütungsmittel anlegen

Wem die Kondom-Industrie zu aufgeblasen erscheint, der kann natürlich auch in andere, möglicherweise bessere Verhütungsmittel anlegen: So besticht die Antibabypille durch einen Pearl-Index von 0,1 bis 0,9. Wer in dieses Verhütungsmittel anlegen möchte, sollte indes bedenken, dass dieser erstklassige Wert seinen Preis hat: Da die Pille auf hormoneller Basis wirkt, kann sie zu zahlreichen Nebenwirkungen führen, von denen eine leichte Veränderung der Persönlichkeit und regelmäßige Übelkeit vermutlich noch die harmlosesten sind. Viele Frauen entscheiden sich daher bewusst gegen die Pille. Es gibt zwar auch Männer, die vorgeben, auf Kondome allergisch zu reagieren, doch stellt sich die Frage, ob ihnen ein Arzt das bestätigen würde. Alle, die in Verhütungsmittel anlegen, müssen also bedenken: Bei Frauen ergibt sich der größere Markt, doch die „klassische“ Methode liegt in Männerhand.

Aufklärung ist das Zauberwort

Wer in andere Verhütungsmittel anlegen möchte, dem steht eine breite Auswahl zur Verfügung: Diaphragmen, Spiralen, die Pille danach, Verhütungsstäbchen … Die meisten Verhütungsmethoden sind für Frauen konzipiert, mit Ausnahme des Kondoms, das natürlich auch von Frauen mitgeführt werden kann, in erster Linie aber auf die Initiative des Mannes setzt und daher auch anders beworben werden muss. Auch diesen Aspekt sollte man bedenken, wenn man in Verhütungsmittel anlegen möchte: Auf welche Weise wird das entsprechende Produkt der Bevölkerung nahegebracht? Es gibt immer noch eine erschreckend hohe Anzahl von Menschen, die „rechtzeitiges Heraussziehen“ für ein valides Verhütungsmittel halten. Anlegen sollte man also nur in ein Unternehmen, das auch entsprechende Öffentlichkeitsarbeit betreibt und die Vor- und Nachteile des jeweiligen Produktes bereitwillig beleuchtet.

Die Bevölkerungsexplosion und ihre Folgen

Wer in Verhütungsmittel anlegen möchte, investiert in einen Wirtschaftszweig, dessen Bedeutung stetig zunimmt. Während sich die Anzahl lebender Menschen langsam und unvermeidlich der achten Milliarde nähert, überdenken mehr und mehr Organisationen ihre einstmals sehr strikte Einstellung der Verhütung gegenüber – Mitgliedern diverser Kirchen ist es inzwischen gestattet, Sex zum Spaß zu haben. Also lohnt es sich, die Verklemmtheit abzulegen, finanziell Gummi zu geben und auf die eine oder andere Weise in Verhütungsmittel anlegen zu gehen: Das Ergebnis ist in jedem Fall außerordentlich befriedigend.

Bildquelle: pixabay.com – © by PublicDomainPictures

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