Kann die Welt in Davos gerettet werden?

Das Weltwirtschaftsforum will Antworten präsentieren

Weltwirtschaftsforum in DavosWenn sich die Großkopferten aus Politik und Wirtschaft zum Weltwirtschaftsforum in Davos einfinden, stehen wichtige globale Themen auf dem Programm. Das Weltwirtschaftsforum ist eine gemeinnützige Stiftung und kommt einmal im Jahr im schweizerischen Davos zusammen. Das Weltwirtschaftsforum ist darüber hinaus eine unparteiische Organisation, die von rund 1.000 global agierenden Unternehmen finanziert wird. Jedes Jahr steht ein bestimmtes Thema auf der Agenda und Spitzenvertreter aus Wirtschaftsverbänden, Unternehmen, Politik, Nobelpreisträger aus verschiedenen Bereichen, Visionäre und viele andere mehr oder weniger wichtige Personen führen Diskussionen, die eines erreichen wollen: Die Welt soll besser werden! Daher finden unzählige Treffen und Debatten mit Menschen aus aller Herren Länder statt. Ob diese Treffen immer zielführend sind, sei mal dahingestellt. Zumindest ist es die Absicht der Anwesenden, ein spezielles Thema beziehungsweise Problem zu einem guten Ende zu bringen. Schwierig ist dabei jedoch immer wieder, dass so viele verschiedene Interessen aufeinandertreffen, die man erst einmal unter einen Hut bringen muss.

Brisante Themen beim Weltwirtschaftsforum

Etwa 2.500 Vertreter aus rund 100 Ländern waren 2014 beim Weltwirtschaftsforum zu Gast. Es wurde über “Die Neugestaltung der Welt: Konsequenzen für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft“ beraten. Ein Novum diesmal: Irans Präsident Hassan Rohani, seit 2013 im Amt, gab sich die Ehre und nahm Stellung zum Atomprogramm im eigenen Land. Außerdem ging es um die Frage, ob der Iran Investoren findet, die sich insbesondere in der Ölindustrie engagieren. Ziel ist das wirtschaftliche Vorankommen des Landes. Ob es hierbei viele Unterstützer gibt, ergeben eben genau diese speziellen Treffen beim Weltwirtschaftsforum in Davos. In der Regel wollen die Teilnehmer an diesen Forumstagen dabei helfen, grundsätzliche Fragen, die die Welt betreffen, zu klären. Dass nun das iranische Staatsoberhaupt allein für das eigene Land wirbt, ist zumindest legitim. Aber wenn man über den Iran spricht oder einen Spitzenvertreter am Tisch sitzen hat, müssen auch das Thema Sicherheit und vor allem der Frieden in der Region angesprochen werden. Auch das ist legitim und eine Chance für andere Teilnehmer des Forums, sich dem Iran anzunähern.

Euro-Krise, Klimawandel und Ängste beim Weltwirtschaftsforum

Dass das Weltwirtschaftsforum im Jahr 2014 äußerst spannend war, dürfte klar sein. Doch auch in den vergangenen Jahren ging es um Krisen, die die Welt betroffen haben. Wurde in den Jahren zuvor über Euro-Krisen, EU-Austritte, die Folgen des Klimawandels und die Frage debattiert, ob Terror ein weltweites Problem darstellt, ging es aktuell um die Neugestaltung. Das Weltwirtschaftsforum in Davos nimmt sich immer wichtiger Themen an. Ob es dann jeweils zu einer allumfassenden Lösung kommt, bleibt abzuwarten. Wenigstens hat man sich auf allerhöchster Ebene darüber ausgetauscht.

Bildquelle: flickr.com – © by MREBRASIL

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