Kilometerpauschale in der Steuererklärung

Viele werden es kennen: Wenn beim Ausfüllen der Steuererklärung alle Kosten zusammengetragen werden, darf die Kilometerpauschale natürlich nicht fehlen. Offiziell wird die Kilometerpauschale unter dem Begriff Entfernungspauschale geführt, wobei es letztlich um die Geltendmachung von Fahrtkosten geht. Dabei macht es Sinn, das Kilometergeld vom Wohnort bis zur Arbeitsstelle genau auszurechnen und anzugeben.

War es früher so, dass sich die Kilometerpauschale oder Pendlerpauschale, wie sie gerne im Volksmund genannt wird, nach dem Fahrzeug richtete, sieht es heutzutage anders aus. Die Zeiten haben sich grundlegend geändert, sodass man ein vereinheitlichtes System schuf, das alle Fahrzeuge „gleich behandelt“. Macht man die Steuererklärung in Eigenregie, sollte man sich im Vorfeld erkundigen, wie die Kilometerpauschale aktuell definiert ist beziehungsweise in welcher Höhe Werbungskosten geltend gemacht werden können.

Für die Berechnung wird der direkte Weg beziehungsweise der kürzeste Weg zur Arbeitsstelle zugrunde gelegt. Dabei spielt es mittlerweile keine Rolle mehr, ob man mit dem Auto oder Motorrad zur Arbeit fährt. Jedes Verkehrsmittel kann bei der Kilometerpauschale berücksichtigt werden – auch wer zu Fuß zur Arbeit geht, profitiert von der Pauschale.

Kilometerpauschale

Kilometerpauschale auf vielfältige Weise veranschlagen

Es kommt immer noch vor, dass Arbeitnehmer glauben, man könne die Fahrtkosten zur Arbeit nur dann absetzen, wenn man das Auto oder Motorrad benutzt. In der Vergangenheit wurde dieses Gesetz zwar immer wieder modifiziert, doch grundsätzlich gilt: Egal, ob man mit dem Auto oder dem Motorrad, mit Bus oder Bahn, mit dem Fahrrad oder per pedes unterwegs ist, das Kilometergeld kann auf jeden Fall geltend gemacht werden. Nutzt man ausschließlich öffentliche Verkehrsmittel, können die Fahrtkosten sogar vollständig angesetzt werden.

Die Kilometerpauschale beträgt in der Regel 0,30 Euro pro Entfernungskilometer. Am Ende des Jahres kann somit ein hübsches Sümmchen zusammenkommen, wenn der Arbeitsweg entsprechend lang ist. Doch wie sollte es anders sein: Auch hier gibt es eine Höchstgrenze! Diese ist jedoch so gestaltet, dass dem Arbeitnehmer nicht unbedingt ein finanzieller Schaden entsteht, sondern dass er am Ende entlastet wird. Kommt einem der Weg zur Arbeit manchmal auch zu weit vor, freut man sich am Zahltag umso mehr darüber, dass die Haushaltskasse wieder aufgebessert wird.

Ist man übrigens häufig dienstlich unterwegs, können die tatsächlichen Fahrtkosten veranschlagt werden. Wenn man etwas unsicher ist, wie nun die genaue Handhabe bei der Geltendmachung der Kilometerpauschale ist, sollte man sich Erfahrungswerte aus dem Freundes- und Bekanntenkreis einholen.

Bildquelle: pixabay.com – © by Hans

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