Lufthansa-Streik – Passagiere im Stress

Lufthansa StreikDie Geschehnisse der vergangenen Woche dürften hunderttausende Flugreisende ziemlich frustriert haben. Die Lufthansa im Streik: Sämtliche Piloten des Fliegergiganten inklusive des Tochterunternehmens Germanwings (rund 5400 an der Zahl) waren am Mittwoch unter Leitung der Gewerkschaft Cockpit in den Ausstand getreten. Und das für drei Tage am Stück – so lange hatte noch nie zuvor ein Streik bei der Lufthansa, ja, überhaupt in Deutschland, gedauert.

Lufthansa-Streik kostet Millionen

Der Kernpunkt der Forderungen im Lufthansa-Streik betrifft die betriebliche Übergangsrente. Heute kann ein Pilot im Einzelfall mit 55 Jahren aus dem Berufsleben ausscheiden – der Arbeitgeber zahlt in dem Fall eine Übergangsrente, bis das reguläre Rentenalter von 63 Jahren erreicht ist. Die Lufthansa plant, die Grenze von 55 auf 60 Jahre anzuheben, die Piloten wiederum protestieren gegen diese Änderung. Schließlich sei dies ein körperlich äußerst fordernder Job, begründen die Piloten ihre Position.

Die zweite große Säule für den Streik der Lufthansa-Piloten ist eine Forderung nach zehn Prozent mehr Gehalt. Da im Verlauf der Woche keine Einigung stattfand, könnte die Lufthansa erneut in Streik treten. Dies sei aber laut Cockpit frühestens nach den Osterferien geplant. Damit kommt möglicherweise ein weiteres finanzielles Desaster auf das Unternehmen zu: Die Lufthansa verbuchte durch der Streik der vergangenen Woche Schätzungen zufolge zwischen 35 und 75 Millionen Euro Verlust.

Bildquelle: flickr.com – © by kjelljoran

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