Luxus-Aktien

Im aktuellen Wirtschaftsgeschehen ist es, wie so oft, ein Auf und Ab: Die Währungen von Schwellenländern fallen ins Bodenlose, während der DAX von einem Rekordhoch zum nächsten hechtet – nur um dann jüngst wieder einzuknicken. Die Hersteller von Konsumgütern des obersten Preissegments scheinen von den großen Schwankungen der Finanzmärkte nicht besonders beeindruckt zu sein. Luxus-Aktien sind deshalb in vielen Fällen eine relativ sichere Bank. Die Liste der Luxus-Aktien ist nicht unüberschaubar, aber wohlklingend: Sie reicht von Bulgari über Valentino bis hin zu Prada. Interessant für Anleger sind aber vor allem auch die Luxus-Aktien von Konzernen, die viele namhafte Marken unter einem Dach vereinen. Für Luxus nehmen Russen und Asiaten viel Geld in die Hand Warum die Zukunft von Luxus-Aktien so rosig aussieht, ist schnell erklärt: Gerade europäische Edelmarken erfreuen sich dort großer Beliebtheit, wo einige wenige das meiste Geld besitzen: zum Beispiel in Russland und China. China ist einer der schnellstwachsenden Märkte der Welt für alles, was sich Otto Normalverbraucher nicht leisten kann. Ähnlich wie in Russland zeigt man auch im Reich der Mitte gerne, dass man es geschafft hat. Wer es sich leisten kann, macht das mit schnellen Autos, Haute Couture und einem aufwendigen Lebensstil sichtbar. Dass sich die Marken entsprechend auf die gutbetuchte Kundschaft einstellen, sieht man beispielsweise an den Homepages von Prada oder Kering: Neben Englisch und Französisch stehen diese auch in Chinesisch und Japanisch zur Verfügung. Vier Buchstaben mit guten Aussichten: Luxus-Aktien von LVMH Der Platzhirsch unter den Luxus-Aktien dürfte unangefochten LVMH sein. Hinter den vier Buchstaben verbirgt sich Moët Hennessy – Louis Vuitton – Champagner trifft auf Cognac trifft auf Kult-Taschen für Wohlhabende. Der Konzern ist mit einem Umsatz von rund 28 Milliarden Euro im Jahr 2012 global führend, wenn es um Luxusgüter geht. Zu den Marken gehören die beliebten Champagnersorten Moët et Chandon, Dom Pérignon und Veuve Cliquot sowie renommierteste Modelabels wie Kenzo, Fendi, Givenchy, Marc Jacobs und Donna Karan. Rentable Konkurrenz in Sachen Luxus-Aktien gibt es genug Ebenfalls breit aufgestellt ist der Luxusgüterkonzern Richemont aus der Schweiz. Mit diesen Luxus-Aktien erwerben Anleger ein Stück vom Kuchen so erlesener Marken wie den Edeluhrenbauern A. Lange & Söhne und Piaget, der Füllfederhalterschmiede Montblanc oder dem Schmuckhersteller Cartier. Nicht weniger hochkarätig geht es beim Pariser Unternehmen Kering zu. Auch hier ist ein beträchtlicher Teil der Gelben Seiten in der Sparte „aufwendiger Lebensstil“ versammelt: Ob Brioni und Alexander McQueen oder Gucci und Yves Saint Laurent – Namen, die zu Synonymen für Luxus geworden sind, machen sich für die Anleger bezahlt.

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