Schmuck – eine zeitlose Faszination

Seit Jahrtausenden schmücken sich Menschen mit Halsketten, Armbändern, Ringen und Juwelen aller Art. Edelsteine, Perlen, Muschelschalen und Metalle wie Gold und Silber wurden fleißig gesammelt, um daraus Kult- und Ziergegenstände zu fertigen.

Einige Schmuckgegenstände haben es zu weltweiter Berühmtheit gebracht. Die Kronjuwelen der britischen Monarchie, der Hope-Diamant oder die Bayerische Königskrone sind nicht nur Kennern des Metiers ein Begriff, obgleich die Hoffnung, diese Stücke beim Juwelier an der Ecke zu finden, vergleichsweise gering ist.

Eigene Werkstatt ist Goldes Wert

Oftmals sind die in einem Geschäft erhältlichen Schmuckgegenstände dort hergestellt worden. Die Belegschaft setzt sich in solch einem Fall aus Verkaufs- und Juweliers-Fachkräften zusammen, deren Talente sich hervorragend ergänzen. Inzwischen haben sich viele dieser Unternehmen zugunsten des Internet-Handels gegen ein Ladengeschäft entschieden – zum Beispiel der Online-Schmuck-Shop feními.de, der die Stücke aus seinem facettenreichen Sortiment nicht nur verkauft, sondern auch selber gestaltet.

Schmuck – eine zeitlose Faszination

Schmuck – eine zeitlose Faszination

Was viele Menschen indes übersehen ist die Tatsache, dass Schmuck nicht nur hübsch anzusehen ist: Jeder Goldring stellt eine kleine, aber nicht von der Hand zu weisende Edelmetallanlage dar. Bei der Beurteilung des Werts gilt es, verschiedene Punkte zu beachten:

  • Wie hoch ist der Edelmetallgehalt des Stücks? Viele Schmuckgegenstände werden aus Legierungen gefertigt, in denen Elemente wie Gold, Silber, Kupfer, Zink, Gallium und Cadmium in verschiedenen Verhältnissen enthalten sein können.
  • Wie anspruchsvoll ist die handwerkliche Verarbeitung? Handelt es sich um ein professionell gestaltetes und gefertigtes Stück, das durchaus noch Käufer zu begeistern vermag, kann es unter Umständen unklug sein, es wegen seines Metallgehalts einzuschmelzen.
  • Sind Edelsteine Teil des Schmuckstücks? Diamanten, Rubine, Berylle, Bergkristalle, Opale und Amethyste sind „klassische“ Schmucksteine, doch auch Perlen, Korallen, Bernsteine und Strass finden häufig Verwendung, obgleich sie nicht mineralischen Ursprungs sind.

Die Kunst der Selbstinszenierung

Ungewöhnlich oder opulent gestaltete Schmuckstücke können darüber hinaus auch als künstlerisches Statement gelten. Die Designer beschränken sich in diesem Bereich keineswegs auf Edelmetalle und -steine, sondern greifen auch zu Holz, Kunststoff, Glas, Stahl und anderen im Modeschmuck eher verpönten Materialien, um den gewünschten Effekt zu erzielen. Oftmals sind künstlerische Anhänger, Broschen und andere Preziosen dieser Kategorie gar nicht dafür vorgesehen, tatsächlich von Menschen getragen zu werden – die filigraneren oder komplexeren Stücke könnten dabei sogar Schaden nehmen. In Vitrinen oder an speziell konzipierten Ständern sind sie besser aufgehoben und können noch immer staunend begutachtet werden.

Im Gegenzug gibt es natürlich auch künstlerische Schmuckstücke, die erst dann vollkommen sind, wenn sie ihren Platz am Körper des Trägers eingenommen haben. Trotz des (bisweilen bewussten) Verzichts auf traditionell als wertvoll erachtete Materialien bleibt jedoch stets eine Gemeinsamkeit mit herkömmlichem Modeschmuck: Sie sollen den Status des Trägers positiv beeinflussen. Im einen Fall mag es um die Darstellung finanzieller Unabhängigkeit gehen, im anderen um die Zugehörigkeit zu einer kulturell bewussten Gruppe. Hauptsache, der Schmuck schmückt!

Schmuck wandelt sich

Schmuck wandelt sich

Schmuck wandelt sich

Der Schmuckgeschmack hat sich im Verlauf der letzten Jahrhunderte erheblich geändert. Waren vor wenigen Jahrzehnten noch stark verzierte Stücke in Mode, scheint der Trend derzeit eher zum schlichten, nahezu stilisierten Geschmeide zu gehen. Dieser Trend lässt sich gut am feními-Ring „Bellina“ beobachten: Der in das Stück eingebundene 18-Karäter sitzt nicht etwa in einer fein ziselierten Fassung, sondern wurde als Bestandteil des Rings selbst ausgeführt. Auf diese Weise bringt er sein Feuer unmittelbar zum Ausdruck – wie ein Gemälde, das ohne Rahmen präsentiert wird.

Davon ausgehend kann man als glücklicher Finder das Alter eines Schmuckstücks beurteilen. Oder etwas einfacher formuliert: Moderner Schmuck sieht derzeit tatsächlich modern aus. Altmodische Ringe, Ketten und Broschen können nur noch selten im Rahmen ihrer ursprünglichen Funktion an den Mann oder die Frau gebracht werden, was natürlich den Wert beeinträchtigt – es sei denn, es handelt sich um so alten Schmuck, dass er zu einem historischen Fundstück wird. Sollten Sie also in einem staubigen Schuhkarton ein Diadem der Kleopatra oder den Schatz des Napoleon finden, bitte nicht gleich einschmelzen lassen!

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