Staatsverschuldung in Deutschland – positive Entwicklung in puncto Schuldenabbau

Die Staatsverschuldung ist in Deutschland und in anderen Ländern stets ein heißes Thema. Obwohl sich die Staatsverschuldung DeutschlandSchulden in Deutschland auf mittlerweile über zwei Billionen Euro belaufen, konnte sich der deutsche Finanzminister zuletzt in Szene setzen. Der Grund: Wolfgang Schäuble hat erfolgreich an der Schuldenuhr in Deutschland gedreht und dazu beigetragen, dass der Schuldenberg kleiner wird. Die Politik und vor allem die CDU sind natürlich voll des Lobes ob der tollen Nachrichten. Bundeskanzlerin Angela Merkel fühlt sich zudem bestätigt, dass Schäuble auch weiterhin der richtige Mann im Finanz-Ressort sein wird. Somit sind alle happy und die Bundesregierung sendet Signale an andere verschuldete Staaten: Seht her, wir wissen, wie es funktioniert. Wir packen es an!

Steigt man allerdings tiefer in die Materie “Staatsverschuldung in Deutschland“ ein, so ist der aktuelle Abbau von Verbindlichkeiten doch eher ein Tropfen auf den heißen Stein. Dass die Verschuldung in Deutschland nicht weiter zunimmt, ist ja schön und gut, doch die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte ist zumindest besorgniserregend. Dass man überhaupt in solchen Sphären angelangt ist, hat auch mit Entscheidungen aus den 1970er Jahren zu tun. Deutschland hat seither mit den Zinsen und Zinseszinsen zu kämpfen. Soll heißen: Macht Deutschland Schulden, steigt die Verschuldung in nunmehr astronomische Höhen, die man irgendwann gar nicht mehr greifen beziehungsweise begreifen kann. Die Staatsverschuldung in Deutschland hat demnach eine längere Historie, die man erst einmal “aufdröseln“ muss, um sie überhaupt zu verstehen.

Staatsverschuldung in Deutschland: Sparpolitik weiter fortführen

Lässt man sich aktuell für einen Schuldenabbau von rund 40 Milliarden feiern, ist das nur zu verständlich, allerdings sieht ein ordentlicher Schub in dieser Schulden-Frage anders aus. Dennoch, und das sollte die Öffentlichkeit auch anerkennen, hat man es geschafft, den Trend der grenzenlosen Verschuldung vorerst einzudämmen. Die Staatsverschuldung in Deutschland nimmt auch deshalb leicht ab, weil die “Bad Banks“ den Staat nicht mehr so sehr belasten wie noch zu Beginn der internationalen Finanzkrise. Für den Kollaps der Hypo Real Estate musste sich die Bundesrepublik verantworten. Dass das den Staatshaushalt auf längere Sicht belasten würde, war klar.

Investoren kehren zurück

Die Staatsverschuldung in Deutschland konnte man auch deshalb nach unten korrigieren, weil sich Finanzinvestoren “bereiterklärten“, sich im deutschen Kapitalmarkt stärker einzubringen. Schäuble und Co. werden zuletzt wohlwollend zur Kenntnis genommen haben, dass die Investoren, die übrigens für jeden Staat überaus wichtig sind, sich wieder risikobereiter zeigten. Werden ungeliebte Kredite und Wertpapiere verkauft, hilft es zumindest, die eigenen Finanzen positiv zu gestalten. Bleibt nur die Frage, ob nicht nur der Bund Schulden abbauen kann, sondern auch die Kommunen. Denn bei aller Euphorie in Sachen Staatsverschuldung in Deutschland sollte man nicht vergessen, dass die Schulden der Kommunen gestiegen sind. Letzteres ist zwar weniger schön zu vermelden, doch immerhin wird der Schuldenberg der Bundesländer etwas kleiner.

Bildquelle: pixabay.com – © by OpenClips

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