Archiv nach Schlagworten: 2012

Spanien um drei Punkte herabgestuft – gerechtfertigte Entscheidung oder politisches Kalkül?

Der Wahlsieg der „Nia Demokratia“ in Griechenland wurde am Sonntag international groß bejubelt. Denn er galt vielen als hoffnungsvoller Aufbruch, dass sich endlich etwas bewegen möge in Athen. Bei all der Freude um den Triumph der „Dauerregierungspartei“ gerieten die übrigen europäischen Wackelkandidaten für kurze Zeit aus dem Blickfeld. Mit umso dramatischeren Entwicklungen meldet sich Spanien zurück. Denn die Rating-Agenturen haben mal wieder zugeschlagen, aktuell Moody´s.

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Bankenvergleich in Krisenzeiten – lohnen sich Tagesgeld-Konten noch?

Nichts ist sicher in Zeiten der Krise, schon gar nicht das liebe Geld. Irgendwie will das, was noch da ist, aber trotzdem angelegt werden. Und damit gemeint ist nicht etwa das Kopfkissen oder der Sparstrumpf.

Ob Aktien, Rentenversicherungen oder Immobilienfonds die jeweils richtigen Optionen sind, entscheidet der individuelle Fall. Fest steht: Die meisten Sparer wollen heute flexibel sein und jederzeit über ihr Kapital verfügen können. Man weiß schließlich nie, was kommt. Tagesgeldkonten erfreuen sich daher nach wie vor großer Beliebtheit. Doch sind sie überhaupt noch rentabel?

FOCUS-Online ist den Vergleich angetreten, hat recherchiert und seine Leser zur Zufriedenheit mit 40 Bankinstituten befragt. Das Ergebnis: Deren Leistungen klaffen zum Teil eklatant auseinander. Während bei den Ranglisten-Ersten bis zu 2,5 Prozent zu holen sind, werfen die schlechtesten Tagesgeldkonten gerade mal schlappe 0,25 Prozent ab. Weiterlesen »

Griechenland raus? Bleiben Lösungserfolge aus, setzt man auf radikale Hau-drauf-Parolen

Noch vor zwei Jahren galt ein Austritt Griechenlands aus der Eurozone als undenkbar. Ein Krisengipfel jagte den nächsten, und die EU schien fest entschlossen, alles in ihrer Macht stehende dafür zu tun, dieses Sezenario niemals eintreten zu lassen. Allein Deutschland beteiligte sich mit 15,2 Milliarden Euro am griechischen Rettungsprogramm, dem ersten seiner Art wohlgemerkt. Hinzu kamen weitere 30 Milliarden für den europäischen Rettungsschirm mit einem gesamten Finanzvolumen von bis jetzt 103,7 Milliarden Euro. Dazu gesellen sich Forderungen der Bundesbank in Höhe von 28 Milliarden Euro sowie griechische Staatsanleihen der Europäischen Zentralbank im Wert von rund 50 Milliarden Euro, bei denen Deutschland für 13,5 Milliarden bürgt. Ein Austritt Griechenlands aus der Währungsunion käme Europa also teuer zu stehen. Weiterlesen »