Archiv nach Schlagworten: Aktien

Sell-in-May – überkommene Investmentregel oder guter Tipp?

sell in mayJeder, der mit Aktien handelt, hat das altbewährte Sell-in-May wohl schon zu hören bekommen. Bekanntlich ist der Mai für die Börse nämlich nicht gerade der Wonnemonat, da der DAX in der Regel vor dem Sommer eher verliert. Dies bestätigt zumindest eine Betrachtung der durchschnittlichen Monatsentwicklung der Aktienkurse seit dem Jahr 1965. Deshalb hat diese Weisheit augenscheinlich durchaus ihre Berechtigung.

Sell-in-May … and go away

Die Kursentwicklung mancher Aktien ist unabhängig von der Jahreszeit zum Davonlaufen. Darum sollte man sich als Anleger grundsätzlich immer überlegen, wann es Sinn macht, einen Verkauf anzustreben, um finanzielle Verluste zu vermeiden. Auffällig ist aber doch, dass vor allem der Mai, der August und der September gefährlich für die Anleger sind. Die regelmäßig auftretende Flaute im Sommer ist der eigentliche Grund für das weitverbreitete Motto Sell-in May. Denn Vorsicht ist bekanntermaßen die Mutter der Porzellankiste. So verwundert es nicht, dass viele, die sommerliche Gewinneinbrüche befürchten, im Mai Aktien verkaufen, um kein Risiko einzugehen – Sell-in-May also gewissermaßen als Vorsichtsmaßnahme für sicherheitsbedachte Aktieninhaber.

Dass das Sell-in-May aber nicht immer die beste Strategie ist, hat beispielsweise das Jahr 2013 gezeigt, als die deutschen Standardtitel im Wonnemonat um satte 5,5 Prozent zulegten. Wer damals der alten Regel Sell-in-May gefolgt ist, dürfte sich hinterher ziemlich geärgert haben. Allerdings bestätigt auch ein Blick auf den Weiterlesen »

Steigt die Apple-Aktie demnächst in ungeahnte Höhen?

apple aktieDas iPhone ist nach wie vor das beliebteste Produkt des kalifornischen Hightech-Riesen Apple. Die Erfolgsmarke hat zwar noch weitere heiße Eisen im Feuer, doch insbesondere das stylishe Smartphone hat den Wert der Apple-Aktie in der Vergangenheit steigen lassen. Doch gerade in diesem Segment darf es zu keinem Stillstand kommen und die technikverrückten Kunden erwarten immer neue Highlights. Schließlich bestimmt die Handy-Manie bei vielen Menschen weltweit weitgehend den Alltag. Die “Apple-Jünger“ lechzen geradezu nach Neuheiten, die sie natürlich sofort nach Erscheinen unbedingt in Betrieb nehmen wollen. Wenn allerdings der große Wurf zunächst einmal ausbleibt, was passiert dann mit der einst starken Apple-Aktie?

Apple hatte zuletzt angekündigt, dass einige Spitzenprodukte in der Pipeline sind und sich die Freunde von iPhone & Co. schon einmal darauf freuen können. Und damit man die Kunden beziehungsweise Investoren und Aktionäre bei Laune hält, Weiterlesen »

Dividendenaktien – bei Aktionären hoch im Kurs

Für Dividendenaktien entscheiden sich in der Regel Anleger, die weniger auf hohe Kursgewinne als auf attraktive Dividendenausschüttungen setzen. Aktien mit hoher Dividende sind sehr gefragt, da der Bilanzgewinn der Aktie die entscheidende Rolle spielt. Besonders interessant sind darum Aktienanteile, bei denen mit einem kontinuierlichen Gewinnwachstum gerechnet werden darf. Die Dividendenauszahlung an die Aktionäre erfolgt für gewöhnlich einmal im Jahr zu einem von der Aktiengesellschaft festgesetzten Termin, der bei den meisten Unternehmen in Deutschland im zweiten Quartal des Kalenderjahres liegt.

Dividendenaktien und Aktien mit hoher Dividende

DividendenaktienDie Bezeichnung Dividendenaktien wird häufig auch für Wertpapiere verwendet, die gegenwärtig mit hohen Dividendenerträgen punkten und dadurch als Aktien mit hoher Dividende zum Kauf reizen. Für eine längerfristige Anlagestrategie empfiehlt es sich jedoch, die Entwicklung der Erträge über mehrere Jahre zu betrachten. So kann man besser beurteilen, ob es sich tatsächlich um zuverlässige Dividendenaktien oder um Aktien mit hoher Dividende handelt, die nur ein Jahreshoch haben.

Dividendenaktien als reizvolle Anlagemöglichkeit

Wer Aktien mit dauerhaft hoher Dividende sucht, sollte sich vornehmlich bei den sogenannten Blue Chips umsehen. Hierbei handelt es sich um Aktiengesellschaften mit besonders hohem Wert, die solide und ertragreich wirtschaften. In Deutschland sind in puncto Dividendenaktien vor allem Versicher und Energieversorger feste Größen. Aber auch in anderen Branchen findet man selbstverständlich Aktien mit Weiterlesen »

Luxus-Aktien

Luxus Aktien

Im aktuellen Wirtschaftsgeschehen ist es, wie so oft, ein Auf und Ab: Die Währungen von Schwellenländern fallen ins Bodenlose, während der DAX von einem Rekordhoch zum nächsten hechtet – nur um dann jüngst wieder einzuknicken. Die Hersteller von Konsumgütern des obersten Preissegments scheinen von den großen Schwankungen der Finanzmärkte nicht besonders beeindruckt zu sein. Luxus-Aktien sind deshalb in vielen Fällen eine relativ sichere Bank. Die Liste der Luxus-Aktien ist nicht unüberschaubar, aber wohlklingend: Sie reicht von Bulgari über Valentino bis hin zu Prada. Interessant für Anleger sind aber vor allem auch die Luxus-Aktien von Konzernen, die viele namhafte Marken unter einem Dach vereinen. Für Luxus nehmen Russen und Asiaten viel Geld in die Hand Warum die Zukunft von Luxus-Aktien so rosig aussieht, ist schnell erklärt: Gerade europäische Edelmarken erfreuen sich dort großer Beliebtheit, wo einige wenige das meiste Geld besitzen: zum Beispiel in Russland und China. China ist einer der schnellstwachsenden Märkte der Welt für alles, was sich Otto Normalverbraucher nicht leisten kann. Ähnlich wie in Russland zeigt man auch im Reich der Mitte gerne, dass man es geschafft hat. Wer es sich leisten kann, macht das mit schnellen Autos, Haute Couture und einem aufwendigen Lebensstil sichtbar. Dass sich die Marken entsprechend auf die gutbetuchte Kundschaft einstellen, sieht man beispielsweise an den Homepages von Prada oder Kering: Neben Englisch und Französisch stehen diese auch in Chinesisch und Japanisch zur Verfügung. Vier Buchstaben mit guten Aussichten: Luxus-Aktien von LVMH Der Platzhirsch unter den Luxus-Aktien dürfte unangefochten LVMH sein. Hinter den vier Buchstaben verbirgt sich Moët Hennessy – Louis Vuitton – Champagner trifft auf Cognac trifft auf Kult-Taschen für Wohlhabende. Der Konzern ist mit einem Umsatz von rund 28 Milliarden Euro im Jahr 2012 global führend, wenn es um Luxusgüter geht. Zu den Marken gehören die beliebten Champagnersorten Moët et Chandon, Dom Pérignon und Veuve Cliquot sowie renommierteste Modelabels wie Kenzo, Fendi, Givenchy, Marc Jacobs und Donna Karan. Rentable Konkurrenz in Sachen Luxus-Aktien gibt es genug Ebenfalls breit aufgestellt ist der Luxusgüterkonzern Richemont aus der Schweiz. Mit diesen Luxus-Aktien erwerben Anleger ein Stück vom Kuchen so erlesener Marken wie den Edeluhrenbauern A. Lange & Söhne und Piaget, der Füllfederhalterschmiede Montblanc oder dem Schmuckhersteller Cartier. Nicht weniger hochkarätig geht es beim Pariser Unternehmen Kering zu. Auch hier ist ein beträchtlicher Teil der Gelben Seiten in der Sparte „aufwendiger Lebensstil“ versammelt: Ob Brioni und Alexander McQueen oder Gucci und Yves Saint Laurent – Namen, die zu Synonymen für Luxus geworden sind, machen sich für die Anleger bezahlt.

DAX sorgt bei Börsianern für Feierlaune – doch die Freude währt möglicherweise nur kurz

In den letzten beiden Wochen legte der deutsche Aktienindex mächtig zu. Insgesamt kam er auf ein Plus von 500 Punkten und liegt aktuell – nach einer ersten Gewinnmitnahme, bei 7.360 Zählern. Mit einem Gegenwert von 1,31 US-Dollar notiert der Euro außerdem so hoch wie zuletzt Anfang Mai. Doch wie ist das möglich, wo die Euro-Krise doch längst noch nicht ausgestanden ist?

Maßgeblich verantwortlich für den rasanten Kursanstieg ist die Politik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Notenbank FED. Erstere beschloss, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Euro-Krisenstaaten mit ein- bis dreijährigen Laufzeiten zu erwerben und nimmt zudem in Kauf, ihre Notenpressen anwerfen zu müssen. Beflügelnd auf Anleger wirkt darüber hinaus auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das dem europäischen Rettungsschirm (ESM) zugestimmt hat. Weiterlesen »

Zeigt Facebook jetzt sein wahres Gesicht?

Anlässlich des bevorstehenden Börsengangs verspricht Facebook nun, ganz neue Einblicke zu gewähren. Da wird der ein oder andere User sicherlich Augen machen, wenn er erfährt, was da so alles über ihn gespeichert wird. Wer bei Facebook aktiv ist, macht sich nämlich nicht nur durch das, was er postet, zum gläsernen Menschen für andere, die dann den entsprechenden „Gefällt mir“-Button klicken. Auch der Anbieter selbst sammelt munter alle möglichen Informationen über alle, die soziale Kontakte über Facebook pflegen.

Da das Zauberwort der Moderne allerdings Transparenz heißt, soll nun jeder die Möglichkeit bekommen, zu erfahren, was Facebook alles gespeichert hat. Das soll sich positiv auf den geplanten Börsengang auswirken, auch wenn der Ansatz eigentlich nicht neu ist. Schon seit 2010 kann man schließlich als Nutzer per Download erfahren, was da im Speicher liegt. Allerdings soll es dabei erhebliche Lücken geben und das ganze Verfahren zeichnet sich nicht gerade durch seine Anwenderfreundlichkeit aus. Das soll sich nun also ändern.

Künftig kann man dann vielfältigste Informationen über sich runterladen, die Facebook auf Lager hat. Dadurch, dass Facebook transparenter wird, könnte so manchem User bewusst werden, wir durchsichtig er selbst eigentlich dadurch geworden ist, dass er sich registriert hat. Die Frage ist nur, ob das wirklich viele interessiert, die tagein, tagaus munter im Facebook blättern.

Von Lethargie zu Hyperaktivität – DAX sorgt mit 7.000-Punkten für Furore an der Börse

Die jüngsten ifo-Konjunkturperspektiven für Deutschland stimmen Anleger zuversichtlich. Erstmals seit dem „Katastrophensommer“ 2011 hat der deutsche Leitindex die psychologisch wichtige Hürde von 7.000 Punkten geknackt. Verantwortlich dafür sind vor allem die mittelfristigen Erwartungen von Analysten und institutionellen Anlegern an die Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung.

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Mit dem Dax geht‘s wieder aufwärts

Erstmals seit August 2011 stieg der Dax am Dienstag den 13. März 2012 wieder über die Marke von 7.000 Indexpunkten. Die Wirtschaft sieht sich beflügelt und im Aufwind, und vielen Börsianern waren die Freude und Erleichterung deutlich anzusehen. War doch in den vergangenen Wochen bislang an der 7.000er-Marke immer Schluss gewesen.

Auch wenn der Dax mit 6.995,91 Punkten und weiterlesen

Höhenflug an der Börse – einsteigen oder besser bleiben lassen?

„Griechenland-Krise abgehakt, Zinsen niedrig, Top-Ausgangslage, weltweiter Börsen-Höhenflug, DAX auf 18-Monats-Hoch (6.814,31 Punkte), Dow Jones peilt 11.000.Marke an.“ – Diese Meldung aus dem Focus Online vom 29.03.2010 ist nicht aktuell, könnte es aber sein.

Hoffnungsfroh startete die Börse auch in 2011. Der Dax nahm zum Jahresbeginn problemlos die magische 7.000-Punkte-Hürde, der Dow Jones bewegte sich um die 12.000 Punkte. Auch jetzt, zu Beginn des Jahres 2012, preisen Experten wieder einmal einhellig die Hochstimmung an den internationalen Börsen. Der DAX bewegt sich – man staune – bei 6.800 Punkten und habe gute Aussichten, die 7.000er Marke zu knacken. Ähnlich gut weiterlesen

Fondssparpläne – aus der Finanzkrise profitieren

Nahezu allen die in Aktien investiert haben wird momentan bei einem Blick in ihr Depot zumindest mulmig. Besonders nach den letzten Wochen sind viele Werte im Depot ins Negative gerutscht. Diese Entwicklung hat natürlich auch die Fondssparpläne betroffen. Daher stellt sich für Anleger von Fondssparplänen die Frage wie sie damit umgehen sollen. Die meisten Anleger haben dabei die Tendenz auszusteigen oder zumindest die Sparpläne ruhen zu lassen.

Beide Entscheidungen sind allerdings nicht die besten. Beim Ausstieg aus Fondssparplänen werden im Moment nur die aufgelaufenen Verluste realisiert – die mit Abstand ungünstigste Alternative. Bei einer Aussetzung des Fondssparplanes wird die Chance vertan zu günstigen Marktbedingungen nachzukaufen. Denn in der aktuellen Situation können Fondssparer zu sehr günstigen Kursen Fondsanteile nachkaufen. Damit profitieren Anleger vom sogenannten Cost-Average-Effect – denn sie bekommen mehr Anteile für ihr Geld. Erholen sich die Börsen wieder – davon ist historisch gesehen auszugehen – nehmen die erworbenen Anteile im Wert ebenfalls wieder zu, damit lässt sich die Rendite des Fonddsparplans durch die Beibehaltung desselben im Endeffekt sogar durch die Krise noch verbessern. Das Motto für Fondssparpläne ist daher abwarten und den Plan weiterlaufen lassen.