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Private Altersvorsorge – rechtzeitig an später denken

Schon heute gibt es eine ganze Reihe von Rentnern, die Ihre Bezüge durch Arbeit aufstocken müssen, weil die staatliche Grundsicherung nicht zum Leben reicht. Dieses Problem wird sich in Zukunft noch verschärfen, denn die Kassen sind schon heute leer. Und es kommt noch schlimmer, gibt es doch immer weniger Nachwuchs, der als Arbeitnehmer in die Kassen einzahlt, bei gleichzeitig stetig steigender Zahl alter Menschen.

Da es politisch versäumt wurde, das dynamische Rentenmodell aus den 1950er Jahren an die sich wandelnden gesellschaftlichen Gegebenheiten anzupassen, muss, wer im Alter nicht auf seinen gewohnten Lebensstandard verzichten will, selbst vorsorgen. Das bedeutet vor allem Verzicht, denn die privaten Vorsorgebeträge müssen zusätzlich zum gesetzlichen Rentenbeitrag aufgebracht werden. Weiterlesen »

Für die Altersvorsorge Kapital aus der Lebensversicherung schlagen.

 
Das Thema der richtigen Altersvorsorge wird immer akuter und aktueller. Die zu erwartende Rente stagniert oder verringert sich sogar, noch nicht einmal ein Ausgleich der Inflation ist zu erwarten. Daher ist private Altersvorsorge das Gebot der Stunde.

Neben der allgegenwärtigen Riester-Rente gibt es auch noch andere Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge, zum Beispiel eine Lebensversicherung. Nach der Abschaffung des Steuervorteils für Lebenversicherungen stehen diese für die Altersvorsorge zwar nicht mehr im Fokus, können aber je nach persönlicher Situation durchaus gut für die Altersvorsorge geeignet sein.
Die kapitalbildende Lebensversicherung als Altersvorsorge
Die sogenannte kapitalbildende Lebensversicherung ist dabei besser als ihr aktueller Ruf. Bei dieser werden die Beiträge angespart und Rendite erwirtschaftet. Diese Rendite ist allerdings im Vergleich zu einer Investition in Investmentfonds oftmals geringer und nicht immer sehr transparent. Der große Vorteil eine kapitalbildenden Lebensversicherung ist aber das diese mit Sicherheit eine Rendite erwirtschaftet. Die höheren Rendite-Versprechen bei Investmentsfonds begründen sich nämlich vor allem im höheren Risiko, dieses kann durchaus auch zu Verlusten führen, wie es momentan aufgrund der Finanzkrise der Fall ist.
Dieses Risiko lässt sich mit der Lebensversicherung vermeiden, denn bei dieser wird einen Mindestbetrag als Ablaufleistung garantiert welche ausgezahlt werden muss. Wobei immer die Chance auf höhere Rendite besteht.
Eine kapitalbildende Lebensversicherung kann daher, in Kombination mit anderen Produkten, eine gute Basis für die sichere Altersvorsorge sein.

Sichere Altersvorsorge die Rürup Rente

Die wichtigste Einnahmequelle im Alter ist die gesetzliche Rente. Doch die schlechte demografische Entwicklung in Deutschland führt immer stärker dazu, dass die gesetzliche Rentenversicherung in große Schwierigkeiten kommt. Den Beitragszahlern steht eine immer größere Zahl an Rentnern gegenüber. Es bleibt also kaum eine andere Wahl, als sich privat um die Altersvorsorge zu kümmern.

Eine Möglichkeit privat vorzusorgen ist die Rürup Rente. Es handelt sich dabei um eine staatlich subventionierte Altersvorsorge, die im Gegensatz zur gesetzlichen Rentenversicherung nicht umlagefinanziert, sondern kapitaldeckend ist. Das heißt, die eingezahlten Beträge werden für die eigene Rente verwendet.

Seit 2005 können die Beiträge zu 60 Prozent von der Steuer abgesetzt werden und jährlich erfolgt eine Erhöhung um 2 Prozent. Durch den erhöhten Sonderausgabenabzug von jährlich 20.000,00 EUR ist die Rürup Rente besonders für Personen mit hohem Einkommen interessant beziehungsweise attraktiv.

Die Rürup Rente wird in Form einer fondsgebundenen oder konventionellen Rentenversicherungen angeboten. Das angesparte Kapital kann nicht gepfändet werden und wird daher auch nicht bei Arbeitslosengeld beziehungsweise Harz 4 angerechnet.

Finanztipps für den Ausbildungsbeginn – Riester und Berufsunfähigkeit

Pünktlich zum Start der Ausbildung hier der zweite Teil der Finanz-Tipps für den Ausbildungsbeginn. Dieses Mal mit dem Fokus auf die Zukunft und Absicherung während und nach der Ausbildung.

Riester-Rente für Azubis
Bereits mit dem ersten Gehalt besteht für Azubis die Möglichkeit für die Zukunft vorzusorgen, mit der Riester-Rente. Die jährliche Grundzulage in Höhe von 154 Euro ist sehr einfach zu erreichen, im ersten Ausbildungsjahr muss dafür nur der Mindestbeitrag von 60 Euro eingezahlt werden, da normalerweise davor keine Sozialversicherungspflicht bestand. Anschließend beläuft sich der Mindestbeitrag auf vier Prozent des Bruttoeinkommens des Vorjahres, bei einem jährlichen Einkommen von 8.000 Euro sind dies 320 Euro pro Jahr, abzüglich der Grundzulage bleiben dann 166 Euro Eigenanteil für die Absicherung im Alter.
Abgeschlossen werden kann ein Riester-Vertrag bei einer Bank oder Investmentgesellschaft, einer Versicherung oder einer Bausparkasse.

Berufsunfähigkeitsvorsorge für Azubis
Sobald die Ausbildung startet sind Azubis sozialversichert und haben damit grundsätzlich Anspruch auf Erwerbsminderungsrente wegen Arbeitsunfall. Unfälle in der Freizeit oder schwere Krankheiten sind allerdings nur abgedeckt wenn eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in 12 der letzten 24 Monate bestand. Zudem greift die Rente nur in vollem Umfang wenn keine Arbeit mehr möglich ist.
Im Gegensatz dazu zahlt eine private Berufsunfähigkeitsversicherung schon dann, wenn der bisherige Beruf nicht mehr ausgeübt werden kann. Daher ist diese empfehlenswert für Auszubildende, vor allem da ein früher Einstig günstige Beiträge zur Folge hat.