Archiv nach Schlagworten: Finanznews

Rekordpreise für Benzin in Deutschland

Wer in den letzten Tagen an die Tankstelle gefahren ist, dem konnte die Lust am Autofahren sehr schnell vergehen. Der Preis für Kraftstoff lag so hoch wie seit langem nicht mehr. So kletterte der Preis für den Kraftstoff E10 am Sonntag (20.02.2012) stellenweise auf eine Rekordmarke von 1,64 Euro pro Liter. Normaler Super-Kraftstoff lag sogar bei 1,67 Euro pro Liter. Die Gründe für diesen enormen Preisanstieg sind vielfältig.

Ein großer Punkt ist die Schwäche des Euro im Vergleich zum amerikanischen Dollar. Da der Preis für das Barrel Rohöl an den Dollar gekoppelt ist, ist es teurer, Öl mit Euros zu kaufen. Diese höheren Kosten werden an den deutschen Verbraucher weitergegeben. Ein weiterer Punkt sind politische Konflikte, wir der Zwist mit dem Öl-Förderland Iran. Die prekäre politische Lage sorgt für Unsicherheit an den Märkten und treibt so den Preis für das Barrel noch weiter in die Höhe. Weiterlesen »

Deutsche Bundesbürger verfügen über zehn Billionen Euro – statistisch

Wer etwas auf nackte Zahlen gibt, wird staunen, denn einer Statistik des Bundesverbands Deutscher Banken zufolge haben die Bundesbürger ein Vermögen von mehr als zehn Billionen Euro angehäuft, das hauptsächlich in Bargeld, Spar- und Festgeldkonten angelegt ist. Bei einer Einwohnerzahl von 81.702.329 Millionen würde, rein statistisch gesehen, jeder Deutsche über ein Pro-Kopf-Vermögen von 122.395,53 Euro verfügen. Demgegenüber steht eine durchschnittliche Verschuldung von 34.813 Euro, die laut einer Bundesbankstudie real aber nur 41,9 Prozent aller deutschen Haushalte betrifft. Bliebe immer noch eine beträchtliche Summe übrig. In die Auswertung einbezogen wurden Geldvermögen und Immobilien. Nicht eingerechnet sind Sachwerte wie Autos, Möbel, Schmuck oder Kunstsammlungen.

Dass „die Deutschen“ allgemein gesprochen gerne auf Nummer sicher gehen, ist eigentlich nichts Neues. Seit Anfang der 1990er Jahre ist das hiesige Geldvermögen kontinuierlich gestiegen und hat sich in den vergangenen 20 Jahren fast verdreifacht: Im zweiten Quartal 2011 erreichte es einen Höchststand von 4,725 Milliarden Euro.

Das Kuriose ist: Mit der Summe von zehn Billionen Euro könnte Deutschland alleine die Staatsschulden der gesamten Europäischen Union tilgen. Abzüglich der Kreditschulden der deutschen Bürger ergibt sich zwar „nur noch“ ein Nettovermögen von 8,2 Billionen Euro, doch das entspricht zumindest noch den Schulden der 17 Euro-Länder.

Ein Realvermögen in dieser Höhe klingt gut, ist aber mit Vorsicht zu genießen, denn auch in Deutschland ist das Vermögen sehr unterschiedlich verteilt. Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung vereinen auf sich 61 Prozent des Gesamtvermögens. Das macht es verständlich, dass viele Menschen davon nichts mitkriegen. Die Preise steigen, die Löhne stagnieren, Arbeitsverträge werden oft befristet und viele sind in Minijobs beschäftigt. Zudem sind die Abgaben – zumindest gefühlt – hoch, und selbst Angehörige der Mittelschicht müssen am Monatsende oft zusehen, wie sie mit ihrem Geld hinkommen. Steigende Lebenshaltungskosten sind denn auch eine der größten Ängste der Deutschen. Dies besagt eine Studie der R+V-Versicherung aus dem Befragungszeitraum Juni/Juli 2011. Verantwortlich für diese Angst, die immerhin 63 Prozent der Befragten teilen, ist vor allem die tief verwurzelte Sorge einer Inflation. Auch, dass das verfügbare Einkommen bei vielen Menschen abgenommen hat, spielt dabei eine Rolle.

ESM steht: 500 Milliarden Euro für Euro-„Krisenstaaten“

Am frühen Dienstagmorgen einigten sich die EU-Finanzminister auf einen Vertrag über einen permanenten Euro-Rettungsschirm. Dieser soll am Juli 2012 das Provisorium EFSF ablösen. Die derzeitige Planung sieht einen maximalen „Rettungsbetrag“ von 500 Milliarden Euro vor, mit dem die EU vor dem Bankrott stehenden Mitgliedstaaten im Ernstfall zur Seite springen kann. Der Barkapitalanteil liegt bei 80 Milliarden Euro, rund 22 Milliarden davon steuert Deutschland als größte Volkswirtschaft der Eurozone bei. Zur Aufstockung der „eisernen Reserve“ kommen weitere 168 Milliarden, die im Notfall auf Abruf bereitstehen sollen. Damit ist ein wichtiges Ziel der Eurozone erreicht: weiterlesen

Ein Wohlfahrtsstaat mit einem Ein-Bier Budget wird niemals funktionieren!

England: Wie das Budget so der Wein! Das Etikett besagt eine trockene Haltung und von Innen süßer Geschmack schlecht hin. Der Charakter vieler Demokraten, nicht zuletzt auch in Australien.
Die Regierung scheint dabei die trockene Rolle äußerst gut zu beherrschen. Und doch scheint auch jeder Einzelne niedrige Steuern zu bevorzugen.
Die große Regierung, mittlerweile zum Synonym der Kritik geworden. So ist doch wohl diese Regierung am besten, die auch am wenigsten regiert. Ein ganz einfach liberales Prinzip, das durch Ronald Reagan und den amerikanischen Republikanern in die simple Mantra verdreht wurde, nämlich die Regierung ist hier nicht die Lösung, sondern das Problem.

Mal ganz abgesehen von dem allgemeinen Vorurteil der Regierung gegenüber, besteht diese gewisse Erwartung  darüber, dass sich der Staat mit der Aufgabe auszeichnet soziale Probleme, die Aufmerksamkeit erregen, zu lösen!
Die USA zum Beispiel, stehen vor einem langfristigen Problem der Staatsverschuldung und es scheint kein Ausblick in Sicht in Bezug auf die Lösung der strukturellen Defizite.
Nicht verwunderlich, dass die ganzen Republikaner, die komischer Weise die Defizite nur dann bemerken, sobald ein demokratischer Präsident am Zuge ist, eine Bewegung in Richtung ausgeglichener Haushalt und Steuersenkung fordern.
Nur scheint völlig außer Acht gelassen, dass insofern die Gesetze der Arithmetik aufgehoben werden, beide Forderungen tiefe Einschnitte bei den öffentlichen Ausgaben diktieren.
Aber selbst nach der Pew Research Centre Umfrage, bei der etwa 13 verschiedene Politikbereiche befragt wurden, gab es lediglich einen davon, der eine Verringerung der Ausgaben erzielten konnte.
Nicht verwunderlich dabei war allerding, dass der Anteil der Staats-Ausgaben an der globalen Armut in den USA nur einen geringen Teil ausmacht.
In den anderen 10 Bereichen wollte eine klare Mehrheit mehr ausgaben, nicht weniger!

Wenn also eine Meinung gesucht wird, die einer jeder Regierung gleicht, dann wir das Regierung nicht die süßen Früchte ihrer Demokraten mit sich tragen, sondern allenfalls verdorren.

Es besteht kein Zweifel darin, dass USA, Japan und mehreren europäischen Demokratien Probleme mit der Größe ihrer öffentlichen Verschuldung und mit strukturellen Defiziten haben.
Aber die öffentliche Diskussion neigt mal wieder wie immer dazu die Gefahr durch Mehrausgaben zu vergrößern, anstelle durch geschickte Steuerung Probleme zu lösen.
Immer wieder und wieder wird höchstes Maß an Extravganz geprägt und dennoch tut die Regierung nichts Notweniges und ist einfach unproduktiv. Stattdessen liegt die Konzentration auf der Fläche von Ausgaben du soziale Wohlfahrten

Eine typische australische Schlagzeile lautete “europäische Sozialstaat Traum über‘ .Dies ist grundsätzlich irreführend. Die vier Länder, mit den meisten unmittelbaren Krisen in Europa haben an ihrer Zwangslagen durch zwei gegensätzliche Wege erreicht.
Für Griechenland und Portugal, ist der Fall ganz klar, es wurde ein Wohlfahrtsstaat entwickelt ohne die Bemessungsgrundlage zu unterstützen. Beide wurden Demokratien, nur in den 1970er Jahren, um erst danach die Sozialausgaben zu erhöhen, um Ebenen, gemeinsamen, anderswo in Europa. Aber die Normen der Korruption und Steuerhinterziehung bedeuten, dass die Einnahmen nicht Schritt halten können. Irland und Island dagegen, sind nicht Opfer von einem Missverhältnis zwischen öffentlichen Einnahmen und Ausgaben, sondern der Mangel an Regulierung. Vor ein paar Jahren war Irland die Spitze westlicher Nation in der Heritage Foundation Index of Economic Freedom. Das erwies sich als “Freiheit“ für Spekulationen und ungesunden Praktiken der Banken, für die das ganze Land jetzt zahlen muss. Ihre Probleme hatten nichts mit dem Wohlfahrtsstaat oder der Tragfähigkeit der öffentlichen Ausgaben zu tun.

Natürlich gibt es, wie so oft unterstellt, eine direkte Korrelation zwischen der Großzügigkeit des Wohlfahrtsstaates und den Problemen des Defizits. Die Länder Nord-Westeuropa haben die meist entwickelten Wohlfahrtsstaaten mit einer fiskalisch soliden Politik. Sie zahlen Steuern in einem Ausmaß, wie es für die sozialen Vorteile reicht. Es ist falsch, Griechenland mit Irland oder Schweden gleichzusetzen, denn alle Leiden ein gemeinsames europäisches Problem.

Umgekehrt sind die Länder, relativ unentwickelter Wohlfahrtsstaaten mit einer Regierung unter einem relativ geringen Anteil des Volkseinkommens, nach wie vor Finanzkrisen wegen der Weigerung der Regierungen, die Steuern mit der erforderlichen Geschwindigkeit zu erhöhen. Die beiden offensichtlichen Fälle hierbei sind Japan und den USA. Aber in beiden, ist die Aufmerksamkeit weit mehr politischer Lärm gewidmet, als die Notwendigkeit die Ausgaben an Steuern zu erhöhen.

Und schließlich, wie die zuvor erwähnten Engländer, ist die Politik der australischen Budget-Politik mit widersprüchlichen Erwartungen überlagert.

 

 

Gesetzesänderung beim Pfändungsschutz zu Ende 2011

Schon seit geraumer Zeit existiert das sogenannte Pfändungsschutzkonto, auch P-Konto genannt. Diese ist ein spezielles Konto welches dem Inhaber Schutz für Pfändungen unter das Existenzminimum bietet. Zum 31. Dezember sollte jeder der hohe Schulden besitzt und dies bislang noch nicht getan hat sein Konto auf ein Pfändungschutzkonto umstellen.

Denn zum Jahreswechsel verlieren die Verfügungen des Amtsgerichtes, welche bislang für den Pfändigungsschutz sorgten, ihre Gültigkeit. Besteht dann kein Pfändigungsschutzkonto kann es passieren das das Konto gesperrt wird und weder Lastschriften noch Überweisung oder Bargeldabhebungen möglich sind. Das sogenannte P-Konto bietet dagegen automatisch Schutz in Höhe des Grundfreibetrages. Dieser beträgt aktuell 1028,89 Euro pro Monat je Person und wird bei Unterhaltspflichten entsprechend erhöht.

Wichtig zu wissen ist, das für das Pfändungsschutzkonto eine zusätzlichen Gebühren anfallen sollten. Darauf weisen die Verbraucherschützer hin, bislang sind diverse Urteile in diesem Sinne ergangen. Auch darf die Einrichtung eines Pfändungsschutzkontos nicht zu einer Stimatisierung führen, entsprechend darf die Schufa – welche eine Meldung über die Einrichtung des P-Kontos erhält – diese Information nicht für Bonitätszwecke einsetzen.

Zu beachten ist das es sich beim Pfändungsschutzkonto um ein Guthabenkonto handelt, der Dispokredit wird in aller Regel gestrichen und sämtliche Verfügungen können nur auf Guthabenbasis erfolgen. Ebenfalls darf pro Person nur ein Pfändungskonto existieren, um dies sicherzustellen erfolgt der Schufa-Abgleich.

Zur Beantragung ist das Formular mit dem klingenden Namen „Bescheinigung nach § 850kAbs. 5 Zivilprozessordnung über die gemäß § 850k Abs. 2 ZPO im jeweiligen Kalendermonat nicht erfassten Beträge auf einem Pfändungsschutzkonto“ auszufüllen. Dies erfolgt seitens der Arbeitgeber, der Arbeitsagentur oder der Familienkasse kostenlos.

Norwegische Krone – die neue starke Währung?

Seit die Schweizer Notenbank im Prinzip eine Bindung des Schweizer Franken an den Euro verkündet hat und keinen Kurs unter 1,20 Euro mehr zulassen möchte interessieren sich immer mehr private und institutionelle Anleger für andere Währungen. Der US-Dollar fällt aufgrund der akuten Schwäche der us-amerikanischen Wirtschaft und des dadurch bedingten Kurs-Drucks aus, der Euro aufgrund der substantiellen finanziellen Schwierigkeiten diverser EU-Mitgliedsstaaten, allen voran Griechenland ebenfalls. Daher richtet sich das Interesse vor allem auf die Norwegische Krone.

Norwegisch Krone als solide Geldanlage?
Daher stellt sich die Frage ob die norwegische Krone eine solide Geldanlage ist. Alle finanziellen Rahmendaten sprechen dafür. Norwegen ist ähnlich wie die Schweiz eine zwar relativ kleine aber auch stabile Volkswirtschaft. Sowohl der Staatshaushalt als auch die Leistungsbilanz weisen kontinuierlich Überschüsse aus. Perspektivisch wird sich dies aufgrund der riesigen Ölvorkommen Norwegens auch längerfristig nicht ändern. Zudem besitzt Norwegen kaum Schulden und die Arbeitslosigkeit ist seit Jahren auf geringem Niveau. Die einzige Frage ist inwieweit die norwegische Notenbank auf zunehmende Investitionen in die norwegische Krone reagieren wird – hier sollte bei der Anlage in norwegische Kronen immer ein waches Auge auf die Reaktionen der Notenbank geworfen werden.

Wann platzt die Goldblase?

Aufgrund der mittlerweile schon lange andauernden Finanzkrise kennen die Preise für Edelmetalle nur eine Richtung, nach oben. Besonders viele Investitionen erfolgen in Gold, da dies im Speziellen Privatanlegern als gute Alternative erscheint.

Im Vergleich zum unsteten Geschehen an der Börse erscheint das Investment in Gold als sichere Anlage. Doch die Preise für die Feinunze Gold erreichen solch schwindelerregende Höhen – im August wurde die Feinunze Gold für 1915 US-Doller gehandelt – das sich konsequenterweise die Frage stellt wie lange dies noch gut gehen kann. Steuert wir etwa auf eine Goldblase zu?

Diese Frage ist nicht eindeutig zu beantworten, so entfernt sich zwar der Markt für Edelmetalle durchaus von realistischen Maßstäben, wie etwa zu Zeiten der Immobilienblase oder der IT-Blase, aber auf der anderen Seite steigt auch die reale Nachfrage nach Gold weiterhin an. Dies einerseits dadurch das immer mehr Anleger in Gold investieren möchte und ganz speziell an der Nachfrage aus Indien. Traditionell spielt Gold dort in Glaube, Religion und Kultur eine große Rolle, dies macht Indien zum global größten Nachfrager von Gold – mit Wachstumsprognosen von 20 % pro Jahr. In dieser Hinsicht ist ergo eine gewisse Stabilität für den Goldpreis zu erwarten. In der Summe kann daher davon ausgegangen werden das der Goldpreis sich auf recht hohem Niveau stabilisiert und es zu keiner wirklichen Blasenbildung kommt.

Fall von Lehman Brothers – Wem steht die nächste Krise bevor?

In den letzten Tagen werden ungute Erinnerungen an die Bankenkrise nach dem Fall der US-Investment-Bank Lehman Brothers. Zwischen den Banken scheint erneut das Vertrauen zu sinken, der sogenannte Interbankenhandel ist aktuell wieder zurückgegangen. Die Banken deponieren ihre überschüssige Liquidität eher in der Europäischen Zentralbank als es sich untereinander zu leihen, die EZB hält in der letzten Zeit im Schnitt mehr als 100 Milliarden Euro.

Interbankenhandel

Interbankenhandel bezeichnet grundsätzlich den Verleih von Geld zwischen Banken untereinander. Jede Bank benötigt einen gewissen Stock an Geld – Liquidität – für ihre täglichen Geschäfte, ansonsten kann kein neuer Kredit ausgegeben oder Geld ausgezahlt werden. Besonders Banken mit geringem Privatkundengeschäft sind auf den Interbankenhandel angewiesen. Dieser basiert in erster Linie auf Vertrauen, die Banken schätzen die gegenseitige Kreditwürdigkeit ein und verleihen entsprechend viel oder wenig Geld und passen die Zinssätze an. Der gesamte Vorgang läuft im Geheimen ab und die Konditionen sind nur den Handelspartnern bekannt. Der Umfang des Interbankenhandels ist dennoch ein guter Indikator für die Risikoeinschätzung der Banken untereinander, ist den Banken das Verlustrisiko zu groß, sinkt das Volumen.

Dieses Mal gibt es immerhin einen – vermutlich entscheidenden – Unterschied zum Jahr 2008, die Notenbanken sind diesmal vorbereitet und stellen den Banken unbegrenzt Geld zur Verfügung. Dennoch ist es ein Indikator der zu beobachten ist, um rechtzeitig gegenzusteuern.

Sind meine privaten Geldanlagen in der Finanzkrise noch sicher?

Die turbulente Situation an den internationalen Börsen und Finanzmärkten lässt die Frage aufkommen inwieweit private Geldanlagen betroffen sind und welche Maßnahmen private Anlager treffen sollten.

Ganz generell gilt die Empfehlung nicht in Panik zu verfallen, Ausschläge nach unten oder oben, auch stärkere, sind über längere Zeit betrachtet durchaus normal an der Börse. Besonders in Zeiten wie dieser ist es nicht sinnvoll die Aktien zu verkaufen, denn grundsätzlich sind dann alle Aktien betroffen. Wenn sich die Zeiten beruhigt haben kommen auch wieder die vorherigen Unterschiede zum Tragen, daher gilt Besonnenheit.

Geldanlagen wie Tages- oder Festgeld sowie – besonders deutsche – Staatsanleihenbieten keinen Grund zur Besorgnis, sie sind sehr sicher. Besonders die Geldeinlagen sind in Deutschland durch die Einlagensicherung extra geschützt, zumindest bis zur Summe von 100.000 Euro. Wichtig dabei ist, das diese Sicherung nur für Einlagen in Euro und anderen Währungen der EU-Mitgliedsstaaten gilt, Einlagen in US-Dollar oder in Schweizer Franken sind nicht gesichert.

Alternative Anlageformen wie Edelmetalle oder Immobilien sind ebenfalls stabil und sicher. Ein Kauf von Edelmetallen lohnt sich aktuell allerdings nicht, denn die Preise kennen seit Monaten nur den Weg nach oben. Der deutsche Immobilienmarkt ist seit langem stabil in seinen Renditen und nicht überhitzt, eine Änderung ist nicht in Sicht, und ist daher ideal für langfristige Geldanlagen.

Bequem? … im Internet einkaufen und bezahlen – Lastschrift, Kreditkarte und PayPal

Mittlerweile ist das Einkaufen im Internet eine alltägliche Sache. Dies vor allem das es im Grunde sehr einfach und komfortabel ist. Beim Einkaufen im Internet lassen sich die Preise einfach vergleichen, die Auswahl ist ungleich größer als im stationären Handel und alles lässt sich bequem von Zuhause aus erledigen.
Der einzige Aspekt welcher ab und an beim Online-Einkauf Probleme bereitet ist das Bezahlen. Gibt es bei den großen und etablierten Versendern – wie etwa Amazon – zumeist die Möglichkeit per Bankeinzug zu bezahlen ist dies dennoch noch lange nicht Standard bei allen Online-Shops. Darüber hinaus funktioniert dies nur beim Einkauf bei deutschen Online-Händlern, sobald es sich um Einkäufe im Ausland handelt sind andere Zahlungsweisen notwendig.
Im Allgemeinen stehen dann nur die Optionen Kreditkarte oder PayPal als Zahlungsmittel für das Online-Shopping zur Verfügung.

Der große Vorteil von Paypal ist dabei das hier auch eine Einzahlung vom Bankkonto erfolgen kann. Damit fallen etwaige Jahresgebühren für die Kreditkarte weg, zudem verringert sich das Missbrauchsrisiko, da bei Paypal jedes Mal eine Anmeldung und Bestätigung erfolgen muss, zudem wird für jede Transaktion eine Informations-Email versandt.
Der Vorteil der Kreditkarte ist das diese auch im normalen Leben eingesetzt werden kann, zum Beispiel auf Reisen. Zudem gibt es oftmals Kreditkarten mit Verfügungsrahmen, diese machen den Einsatz der Kreditkarte als Zahlungsmittel im Internet flexibler, zu beachten sind dabei allerdings die teilweise horrenden Zinsen zu beachten.

Grundsätzlich sind aber beide Zahlungsmöglichkeiten praktisch und einfach, vorausgesetzt die Kreditkarte wird nicht für Reisen benötigt, ist sicherlich Paypal die angenehmere Variante.