Archiv nach Schlagworten: Finanztipps

Euro-Zone vor dem Kollaps – bringen Sie Ihr Vermögen rechtzeitig in Sicherheit

Das Vertrauen in den Euro ist tief erschüttert, das Krisenmanagement der Europäer angesichts der anhaltenden Staatsschuldenkrise stark in der Kritik. Professionelle Anleger sind längst dabei, ihr Vermögen, zumindest teilweise, ins Ausland zu transferieren. In Staaten außerhalb der Euro-Zone, deren Währungen noch als stabil gelten: Nach Skandinavien, in die USA nach Kanada oder Singapur.

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Finanzspritze dank Steuererklärung

In der heutigen Zeit sind nur die Wenigsten nicht dazu gezwungen, aufs liebe Geld zu schauen. Da lohnt es sich, die Möglichkeiten, die man zur Aufbesserung der eigenen Finanzen hat, auch zu nutzen. Deshalb ist es mehr als sinnvoll, einmal im Jahr ein wenig Zeit zu investieren und eine Steuererklärung anzufertigen. Damit hat man nämlich Aussicht auf Steuerrückerstattungen, die mehrere hundert Euro betragen können. Davon kann jeder profitieren, der seine Steuererklärung termingerecht beim Finanzamt einreicht und so seine Ansprüche geltend macht.

Von der Pendlerpauschale für Arbeitnehmer, die auf das Auto angewiesen sind, über Werbungskosten und die Kosten für berufliche Telefonate, die aus dem Home-Office geführt werden müssen, bis hin zu Unkosten für die Einrichtung eines privaten Arbeitszimmers ist vieles steuerlich absetzbar. Auch Krankenkassen- und Pflegeversicherungsbeiträge sowie Unterhaltsleistungen können angesetzt werden. Selbst die Kosten für haushaltsnahe Handwerker- und weitere Dienstleistungen kann man sich zumindest zum Teil vom Fiskus zurückholen.

So kann ein ordentliches Sümmchen zusammenkommen, das jeder Haushaltskasse gut tut. Und warum sollte man auf Geld verzichten, das einem von Rechts wegen zusteht? Das Sammeln von Belegen und das Ausfüllen des Formulars für die Steuererklärung, ob in Papierform oder online, ist ja nun wirklich nicht mit dem allergrößten Aufwand verbunden. Die Steuererklärung ist also auch eine Art des Sparens, die sich durchaus auszahlen kann.

Warum zahlen, wenn´s auch gratis geht? Kostenlose Girokonten im Überblick

Fast jeder Deutsche nutzt ein Girokonto. Die Kontoführung ist bei den meisten Banken jedoch mit erheblichen Gebühren verbunden. Hinzu kommen oft hohe Dispozinsen. „Finanztest“ hat recherchiert, und siehe da: 74 der insgesamt 1.610 in Deutschland vertretenen Banken bieten Gratiskonten an. Getestet wurden sowohl die Leistungen von Online- als auch von Vor-Ort-Instituten mit persönlicher Beratung.

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Negativer Zins bei Staatsanleihen

Erst vor kurzem wurden Staatsanleihen von Dänemark zu einem negativen Zins von Investoren gekauft. Nun konnte auch der Bund Staatsanleihen für 3,9 Milliarden Euro den Investoren so schmackhaft machen, dass der Zins für die Papiere mit sechs Monaten Laufzeit ebenfalls negativ ausfiel.

Die Staatsanleihe ist eine Art Schuldverschreibung, die von staatlichen Institutionen ausgegeben werden. Die Käufer dieser Papiere leihen dem Staat also Geld. Jetzt werden sich viele gefragt haben, warum gibt jemand sein Geld für einen negativen Zins, also bezahlt so gesehen eine Prämie, damit er überhaupt dem Staat Geld leihen darf.

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Fondssparen – Fonds vergleichen

Was ursprünglich ein Fondssparen einer reinen Sparanlage war, ist heute, nicht zuletzt durch die desaströse Rentensituation, zu einer langfristigen Rentenvorsorge geworden.
Genauer betrachtet, lassen sich nämlich mit Sparanlagen in Form von Fondssparen wesentlich mehr Rendite erzielen als mit den meisten aller Geldanlagen.
Dennoch auch bei Fonds gilt es einige Aspekte zu beachten, wie etwa die Qualität des Managements sowie der Kostenaufbau des Produkts. Nicht selten investieren unerfahrene Anleger in überteuerte Fonds, ohne die Kenntnis zu besitzen, dass lediglich ein geringer Teil an Fondsmanagern dauerhaft besser performen, als ihr Vergleichsindex.
So kann man doch in 2 grundlegende Arten des Fondssparens unterscheiden:
Erstes besteht aus einem einmaligen Kauf der Fondsanteile durch eine Einmalzahlung, gefolgt von einem monatlichen Kauf kleiner Fondsanteile im Rahmen des fondssparplanes.
Der Vorteil hierbei ist, dass der Anleger jeglicher Gefahr entfernt bleibt zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt einzusteigen, da die Fondsanteile über einen längeren Zeitraum erworben werden.
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Vorteile der Geldanlage mit Festgeld

Eine der sichersten Geldanlagen überhaupt ist das Festgeld. Besonders in Zeiten eines stürmischen Finanzmarktes bewährt sich das Festgeldkonto als sicherer Hafen bei der Anlage von Geld. Aber nicht für jeden ist ein Festgeldkonto die richtige Wahl für die Anlage. Denn das Festgeld gehört zu den sogenannten Termineinlagen – dies bedeutet nichts anderes als das das angelegte Geld bis zu einem bestimmten Termin nicht verfügbar ist. Entsprechend sollte das fest angelegte Geld in der fraglichen Zeit nicht benötigt werden – ein Festgeldkonto eignet sich also nicht für die Anlage des Notgroschens.

Die Dauer des Festgeldes ist dabei individuell bei Abschluss des Festgeldkontos definierbar, von 30 Tagen bis hin zu einem oder mehr Jahren. Der Zinssatz hängt dabei in aller Regel von der Dauer und der Höhe der Festgeldanlage ab. Empfehlenswert ist hierbei das Geld nicht zu lange anzulegen um relativ flexibel auf etwaige Zinssteigerungen am Markt reagieren zu können. Sollte es sich allerdings um ein ausgesprochen gutes Angebot handeln, welches den Anlageerwartungen mehr als entspricht, ist auch gegen eine längere Laufzeit nichts einzuwenden. Zu beachten ist das es oftmals Mindestsummen für die Anlage gibt, ebenso kann es auch Maximalanlagesummen geben – in jedem Fall ist das angelegte Geld bei europäischen Banken mit bis zu 100.000 Euro pro Konto abgesichert.

Umsatzsteuer sparen mit Neuwagen-Kauf im EU-Ausland

Das Auto gehört zu den am meisten genutzten Fortbewegungsmitteln. Leider ist es auch sehr teuer in der Anschaffung, zumindest in Deutschland. Bereits seit einigen Jahren besteht aber die Möglichkeit Neuwagen im europäischen Ausland deutlich günstiger zu erwerben als in Deutschland, dies gilt vor allem für Länder wie Dänemark, Ungarn und Großbritannien. Dabei ist allerdings vor allem die Umsatzsteuer zu beachten.

Der wichtigste Faktor beim EU-Neuwagen ist die Abführung der Umsatzsteuer beim heimischen Finanzamt, denn beim Kauf eines Autos in der EU gilt das Bestimmungslandprinzip. Im Herkunftsland bleibt das Auto steuerfrei, in Deutschland wird hingegen die 19-prozentige Umsatzsteuer erhoben. Dabei ist es unerheblich aus welchem Land das Auto ursprünglich stammt und wie es nach Deutschland gelangt.

Es ist dabei notwendig für das Auto aus der EU eine individuelle Umsatzsteuererklärung gegenüber dem Finanzamt abzugeben – dies betrifft alle Privatpersonen. Fällig wird die Umsatzsteuer auf den vom Verkäufer des EU-Neuwagens in Rechnung gestellten Betrag inklusive Transport und Sonderausstattungen. Dieser muss auf dem Vordruck USt 1 B angeben werden, unter Berücksichtigung etwaiger tagesspezifischer Wechselkurse, etwa beim britischen Pfund. Das ganze muss innerhalb von zehn Tagen nach Kauf erfolgen, ansonsten können Säumniszuschläge fällig werden. Das Finanzamt wird dabei automatisch durch die Zulassungsstelle über die Ausgabe des Fahrzeugbriefs informiert und kann bei Nichtbezahlung den Fahrzeugschein einziehen lassen.

Was ist die richtige Anschlussfinanzierung bei Immobilienkrediten?

Ein immer wiederkehrendes Thema für Immobilienbesitzer ist die Frage nach der Anschlussfinanzierung von Immobilienkrediten. Jeder Besitzer einer Immobilie muss früher oder später – in den meisten Fällen nach zehn Jahren – eine Anschlussfinanzierung für seinen Immobilienkredit abschließen.

Hierbei empfiehlt es sich ganz genau hinzuschauen, kann doch bei der richtigen Auswahl der Anschlussfinanzierung bares Geld gespart werden. Denn die Anschlussfinanzierung muss nicht zwangsläufig beim gleichen Kreditinstitut erfolgen. Ein Wechsel zu einer anderen Bank kann von Vorteil sein – bei einem Kredit von 150.000 Euro und einem Zinsunterscheid von einem halben Prozent beträgt die Ersparnis über zehn Jahre schon 7.500 Euro. – individuell kalkulierbar mit einem Zins- und Tilgungsrechner. Damit gleichen sich die dafür auflaufenden Kosten für die Übertragung der Grundschuld oder deren Löschung und Neueintragung, welche zwischen 500 und 900 Euro liegen, mehr als aus. Wie immer gilt dabei natürlich, ein gründlicher Vergleich der Zinsen und Konditionen ist entscheidend.

Ein wichtiger Hinweis für alle Immobilienbesitzer deren Kredit und Zinsbindung länger als zehn Jahre läuft, auch diese Kredite sind nach zehn Jahren Laufzeit kündbar. Daher empfiehlt es sich die Entwicklung der Kreditzinsen nach diesem Zeitraum zu beobachten und gegebenenfalls schnell zuzuschlagen.

Geldanlage in Länder- anstatt in Bundesanleihen

In der aktuellen Krise des Finanzmarktes investieren immer mehr Anleger ihr Geld in deutsche Bundesanleihen. Die Zinsen der Bundesanleihen haben daher mittlerweile einen historischen Tiefstwert erreicht. Die Bundesanleihen mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren gleichen aktuell bei weitem noch nicht einmal die Inflation aus. Dies ist bei den Anleihen der Bundesländer momentan noch anders, einige von ihnen geben sogar bis zu 4,1 Prozent, wie etwa die Anleihen von Berlin. Damit sind diese momentan am Attraktivsten unter den Anleihen der Bundesländer. Nordrhein-Westfalen kommt dem Rendite-Wert von Berlin mit 4 Prozent ebenfalls nahe. Die niedrigsten Renditen bei den Anleihen der Bundesländer bieten aktuell Bayern mit 3,2 Prozent, Niedersachsen mit 3,25 und Hessen mit 3,5 Prozent. Aber selbst diese Anleihenrenditen liegen noch mehr als doppelt so hoch wie die des Bundes.
Damit lohnen sich diese Anleihen für Anleger deutlich mehr. Die Sicherheit ist bei diesen – auch wenn die Ratingagenturen die Länderanleihen allgemein etwas niedriger einstufen – ebenso gegeben wie bei Bundesanleihen, nicht zu letzt der Länderfinanzausgleich sorgt für ausreichend Stabilität und Zahlungssicherheit.
Zudem ist die gängige Stückelung von 1.000 Euro auch für private Anleger einfach und gut zu meistern, zumal diese niedrige Stückelung auch eine Abnahme nahezu immer garantiert.

Sind Gratiskonten wirklich gratis?

Bei einem Blick in die aktuellen Angebote für Konten der Banken entsteht der Eindruck das mittlerweile jede Bank ein Gratiskonto anbietet. Doch der erste Blick kann täuschen, daher stellt sich die Frage ob alle diese Girokonten wirklich gratis sind.

In der Realität sind die meisten als Gratisgirokonto offerierten Konten nicht kostenlos, sondern an verschiedenste Bedingungen gebunden. Diese finden sich zumeist in den Preis-Leistungs-Verzeichnissen der Banken. Dort sind zahlreiche Gebühren und Entgelte aufgeführt welche für die kostenlosen Girokonten gelten. Eine beliebte Variante ist die Erhebung von Gebühren wenn es keine regelmäßigen Zahlungseingänge in einer gewissen Höhe gibt, in aller Regel liegen diese Summen zwischen 600 und 1.500 Euro, die Postbank fordert zum Beispiel stattliche 1.000 Euro pro Monat.

Ein weiterer Kostenfaktor sind oftmals die Kosten für EC- oder Kreditkarten, besonders da diese für das Abheben von Geld zwingend notwendig sind. Auch beim Auslandseinsatz fallen oftmals im Vergleich zu anderen Konten relativ hohe Gebühren an. Ebenfalls sind nicht so alltägliche Kontovorgänge wie Scheckeinreichungen bei den meisten angebotenen Gratiskonten mit Gebühren verbunden.

Daher lautet in jedem Fall die Empfehlung bei Interesse an einem Gratiskonto die Preis-Leistungs-Verzeichnisse genau zu überprüfen und die Leistungen zu vergleichen und mit den eigenen Bedürfnissen abzugleichen, damit das Gratis-Konto auch wirklich gratis ist.