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Warum zahlen, wenn´s auch gratis geht? Kostenlose Girokonten im Überblick

Fast jeder Deutsche nutzt ein Girokonto. Die Kontoführung ist bei den meisten Banken jedoch mit erheblichen Gebühren verbunden. Hinzu kommen oft hohe Dispozinsen. „Finanztest“ hat recherchiert, und siehe da: 74 der insgesamt 1.610 in Deutschland vertretenen Banken bieten Gratiskonten an. Getestet wurden sowohl die Leistungen von Online- als auch von Vor-Ort-Instituten mit persönlicher Beratung.

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Finanztipps für den Ausbildungsbeginn – Konto und Vermögenswirksame Leistungen

Am 1. September starten wie jedes Jahr viele junge Menschen ihre Ausbildung. Neben der Eingewöhnung in den Betrieb oder die Firma und die Berufsschule bleibt dann wenig Zeit sich um die damit verbundenen finanziellen Aspekte zu kümmern. Daher hier einige Finanz-Tipps für den Ausbildungsbeginn, damit dieser finanziell gesehen problemlos erfolgt.

Girokonto für Azubis
Spätestens mit Beginn der Ausbildung benötigt jeder Auszubildende ein eigenes Girokonto, damit die Ausbildungsvergütung des Arbeitgebers überwiesen werden kann. Bei der Auswahl der Bank sollte darauf geachtet werden, das das Konto – zumindest für Azubis – kostenlos ist und ein etwaiger Dispo-Kredit möglichst niedrige Zinsen hat. Für den Fall das der Azubi noch nicht volljährig ist sind für die Eröffnung des Kontos die Unterschriften und Ausweise der Erziehungsberechtigten notwendig.

Vermögenswirksame Leistungen für Azubis
Normalerweise bekommen auch alle Auszubildenden vermögenswirksame Leistungen. Der Arbeitgeber erbringt dabei eine monatliche zusätzliche Leistung von bis zu 40 Euro, die Regelungen dazu finden sich im jeweiligen Tarifvertrag. Die vermögenswirksamen Leistungen müssen in jedem Fall beim Arbeitgeber beantragt werden. In aller Regel kommt noch eine Arbeitnehmer-Sparzulage hinzu, da die Ausbildungsvergütung die Einkommensgrenze dafür nicht überschreitet. Mögliche Anlageformen sind Bausparverträge oder Fonds, nach Abschluss eines dieser Produkte werden die Unterlagen dem Arbeitgeber vorgelegt und dieser überweist dann direkt dorthin.

Abrufkredit – die günstige Alternative zum Dispokredit

Einen der teuersten Variante um kurzfristig Geld zu leihen ist der Dispokredit – oder der Überziehungsrahmen – des Girokontos. In aller Regel liegen die Zinsen für den Dispokredit zwischen 9 und 19 Prozent – damit wird ein stolzer Preis für die Inanspruchnahme eines kurzfristigen Kredits bezahlt.

Eine günstige Alternative ist ein Abrufkredit, dieser ist normalerweise günstiger als ein Dispokredit und dabei ähnlich einfach zu handhaben. Ein Abrufkredit ist ein Kreditkonto mit einer dauerhaft verfügbaren Kreditlinie, dabei wird ein bestimmter Kreditrahmen – unabhängig vom eigentlichen Dispositionskredit – eingeräumt welcher je nach Notwendigkeit und Wunsch abgerufen werden kann. Die Abrufung erfolgt per einfacher Überweisung auf das Girokonto. Wichtig dabei ist, das nicht der gesamte eingeräumte Kreditrahmen auf einmal genutzt werden muss, sondern das auch Teilbeträge in Anspruch genommen werden können.

Ein Abrufkredit bietet daher neben geringeren Zinssätzen auch ein hohes Maß an Flexibilität und Macht auch bei kurzfristigen größeren Anschafffungen keine Inanspruchnahme eines gesonderten Kredits nötig, bieten Abrufkredite doch zumeist – je nach Bonität – einen Kreditrahmen zwischen 2.000 und 20.000 Euro, im Vergleich zum Dispokredit deutlich mehr. Dabei werden nur Zinsen für den in Anspruch genommenen Kredit bezahlt, die Zurverfügungstellung des Kreditrahmens ist kostenlos.

Ein Vergleich einiger Abrufkredite findet sich hier.