Archiv nach Schlagworten: Versicherungen

Auslandskrankenversicherung: immer mit auf Reisen

Urlaubszeit ist die schönste Zeit im Jahr. Dass man sich während der Erkundungstour in der Ferne verletzen oder auch krank werden kann, diesen Aspekt möchte man am liebsten komplett ausblenden. Um sich vor allen Eventualitäten zu schützen, lohnt es sich, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen. Denn eine Behandlung beim Arzt oder ein Krankenhausaufenthalt in der Ferienregion kann ziemlich teuer werden.

Eine Auslandskrankenversicherung ist unverzichtbar Auslandskrankenversicherung

Wozu brauche ich eine Auslandskrankenversicherung? Bin ich durch meine gesetzliche Krankenkasse nicht auch im Ausland abgesichert? Diese Fragen stellen sich viele Menschen, die über den Abschluss einer Auslandskrankenversicherung nachdenken. Fakt ist, dass die gesetzliche Krankenkasse nur für Schadensfälle aufkommt, die sich in Ländern ereignen, mit denen Deutschland ein Sozialabkommen vereinbart hat. Das sind die sogenannten „Schengen-Staaten“, zu denen die meisten europäischen Länder gehören. Außerhalb der Schengen-Staaten besteht kein Schutz durch die gesetzliche Krankenversicherung. Das bedeutet im Weiterlesen »

Verunsichert versichert

Auf Nummer SicherWer eine Versicherung abschließen möchte, wird zunächst einmal mit einer Menge Papierkram und schwer verständlichem Kleingedruckten konfrontiert. Viele Verbraucher sind ratlos und trauen sich keine Einschätzung darüber zu, welches Angebot für sie am besten geeignet ist. Vergleichsportale wie Versicherungo verschaffen einen besseren Überblick.
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Versicherungen befürchten Immobilienblase auch in Deutschland

Die Geldpolitik der US-amerikanischen Notenbank FED sowie der Europäischen Zentralbank (EZB) führe mit ihren Niedrigzinsen zu einer Fehlsteuerung von Investments, so der Allianz-Kapitalmarktvorstand Maximilian Zimmerer. Immer mehr Anleger flüchteten unter Befürchtung einer baldigen Inflation in Sachwerte, namentlich in Immobilien. Dieser Trend wiederum habe die Immobilienpreise vor allem in den Großstädten signifikant ansteigen lassen.

Beobachtungen der Immobilienkurse geben Zimmerer Recht. Die Preise für Eigentumswohnungen in München kletterten innerhalb eines einzigen Jahres beispielsweise um durchschnittlich 21,3 Prozent. Bei Einfamilienhäusern waren es immerhin noch 13,2 Prozent. Auch die Mieten wurden teurer, und zwar um ganze 4,7 Prozent. Allerdings: Der Aufwärtstrend gilt in erster Linie für Metropolen. In ländlicheren Gebieten betrug die Preissteigerung für Eigentumswohnungen und Mieten, gemessen am Vorjahr, nur 3,1 Prozent, was zwar ein deutlicher Zuwachs ist, doch noch als moderat gilt.

Schuld sind vor allem drei Entwicklungen:

  • die Flucht der Privatanleger in vermeintlich sichere Sachwerte.
  • die Nachfrage nach deutschen Immobilien aus europäischen Krisenstaaten (beläuft sich auf 20 bis 25 Prozent der Gesamtnachfrage).
  • die billigen Hypothekenzinsen, die eine Immobilie für eine breitere Klientel erschwinglich machen.

Die daraus resultierende hohe Preissteigerungsrate liegt deutlich über der übrigen, allgemeinen Preissteigerung und den Lohnzuwächsen. Von einer Immobilienblase könne aber dennoch nicht die Rede sein, so Jürgen Schick, Vizepräsident des Immobilienverbands Deutschland (IVD).

Denn die Wohnungskredite hätten in den vergangenen zehn Jahren gerade mal um zehn Prozent zugenommen, während es in Immobilienblasen-Ländern innerhalb kurzer Zeit Zuwächse von 100 bis 230 Prozent gegeben habe.

Niedrigzins bringt Lebensversicherer in Zugzwang – neue Versicherungsmodelle in Aussicht

„Schluss mit dem Garantiezins“ – so lautet der Tenor, der derzeit bei vielen großen Lebensversicherern vorherrscht. Hintergrund ist die anhaltende Niedrigzinsphase. Diese existiert nicht etwa erst seit der Eurokrise, sondern mindestens seit 1994. Seitdem geht der Trend stetig zurück.

Zeit für neue Garantiemodelle, denkt sich die Branche. Denn angesichts sinkender Zinseinnahmen wird es zunehmend schwierig, die zugesicherten Garantiebeträge tatsächlich an die Versicherten auszuzahlen. Zumal die Lebensversicherer ihre Kunden seit 2008 per Gesetz mit 50 Prozent an ihren Reserven beteiligen müssen. Weiterlesen »

Das Schweigen der Versicherer

Die Lebensversicherer tun es ihren stillen Reserven gleich: Sie schweigen. Und zwar darüber, dass sie ihre Kunden seit 2008 per Gesetz mit 50 Prozent an ihren Reserven beteiligen müssen. Denn wird eine Lebensversicherung fällig, ist dem Versicherten auch unverzüglich seine Gewinnbeteiligung auszuzahlen.

Doch grau ist alle Theorie – das hat jetzt einmal mehr eine Stichprobe der Finanzexperten der Stiftung Warentest bewiesen. Die Lebensversicherer arbeiten nicht selten gezielt darauf hin, ihren Kunden die Gewinnbeteiligung vorzuenthalten.  65 Prozent der 260 befragten Kunden wurden von ihrem Risikoabsicherer überhaupt darüber in Kenntnis gesetzt, dass tatsächlich Reserven für eine Ausschüttung bestehen.  26 Prozent gaben bei der Verbraucherorganisation an, von ihrem weiterlesen