Was es bei der Kündigung durch Arbeitnehmer zu beachten gilt

Zur formgemäßen Kündigung ist ein Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer erforderlich. Dabei ist zu kündigung durch arbeitnehmerbeachten, dass ein Arbeitnehmer seinen Arbeitsvertrag jederzeit ohne Angabe von Gründen kündigen darf. Die Frist der Kündigung durch den Arbeitnehmer beträgt in der Regel vier Wochen – sollte sich zum Zeitpunkt der Kündigung der Arbeitnehmer noch in der Probezeit befinden, sind es sogar nur zwei Wochen.

Die rechtliche Seite der Kündigung durch den Arbeitnehmer

Das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer muss der Arbeitgeber nicht zwingend bestätigen, wohl aber den Eingang desselben. Die Eingangsbestätigung kann als Beweis dafür gelten, dass die Kündigung durch den Arbeitnehmer zur Kenntnis genommen wurde und somit rechtswirksam ist. Nachdem das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer auf dem Schreibtisch des Arbeitgebers gelandet ist, ist dieser verpflichtet, auf die Kündigung hin dem Arbeitnehmer eine Reihe von Dokumenten auszuhändigen. Dazu zählen Urlaubsbescheinigung, Lohnsteuerkarte sowie, wenn gewünscht, ein Arbeitszeugnis. So ist nach der Kündigung der Arbeitnehmer optimal für seine Rückkehr auf den Arbeitsmarkt gerüstet. Das Zeugnis darf nicht in elektronischer Form erstellt werden und muss mindestens Angaben zu Art und Dauer der Beschäftigung enthalten.

Was im Kündigungsschreiben durch den Arbeitnehmer stehen muss

Zurück zum Kündigungsschreiben durch den Arbeitnehmer: Für dieses gibt es keine verbindlichen Formvorlagen, an die man sich halten muss, damit die Kündigung durch den Arbeitnehmer rechtsgültig ist. Allerdings muss das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer auf dem Postweg erfolgen – E-Mails, Faxe oder Zurufe durch den Flur sind nicht rechtswirksam. Das Kündigungsschreiben durch den Arbeitnehmer sollte eindeutig formuliert sein, damit dem Arbeitgeber sofort ersichtlich ist, dass ihm eine Kündigung durch den Arbeitnehmer vorliegt. Und natürlich muss das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer handschriftlich unterzeichnet werden.

Was im Kündigungsschreiben durch den Arbeitnehmer nicht stehen muss

Obgleich in der Kündigung durch den Arbeitnehmer keine Gründe genannt werden müssen, sollten einige Informationen grundsätzlich darin enthalten sein. Dazu zählt etwa der fristgerechte Kündigungszeitpunkt, also der Tag vor der Kündigung, an dem der Arbeitnehmer zum letzten Mal zur Arbeit erscheint (Gesetzt dem Fall, er nimmt keinen Resturlaub). Generell sollte man im Kündigungsschreiben durch den Arbeitnehmer darauf achten, den Text so knapp wie möglich zu halten, da das Kündigungsschreiben dem Arbeitnehmer keinen Ort bieten soll, Beleidigungen loszuwerden oder Rache zu üben – einerseits, weil dies schlechter Stil wäre, und andererseits, da man ja vielleicht noch ein Arbeitszeugnis bekommen möchte. Daher sollte im Kündigungsschreiben der Arbeitnehmer immer die korrekte Form wahren.

Außerordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer

Handelt es sich um eine außerordentliche oder gar fristlose Kündigung durch den Arbeitnehmer, ist er verpflichtet, einen Grund für seine Entscheidung anzugeben. Ob dieser ausreichend ist, kann mit dem Betriebsrat abgesprochen werden, bevor das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer aufgesetzt und abgeschickt wird.

Die schriftliche Kündigung durch den Arbeitnehmer

Der Betriebsrat ist auch die erste Adresse, wenn sich der Arbeitgeber querstellt – indem er beispielsweise behauptet, das Kündigungsschreiben vom Arbeitnehmer sei nie bei ihm eingegangen. In diesem Fall könnte man das Schreiben ein zweites Mal persönlich und im Beisein von Zeugen überbringen, damit die Kündigung durch den Arbeitnehmer in jedem Fall wirksam ist.

Bildquelle: pixabay.com – © by Open Clips

Kommentar schreiben

0 Kommentare.

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>