Weltweite Kursrückgänge – Folgen für Privatanleger

In den letzten Tagen kam an weltweit an allen Börsen zu teilweise massiven Kursrückgängen, betroffen waren davon vor allem die Bankwerte – im Speziellen die Deutsche Bank – welche zusätzlich durch die Ermittlungen der englischen Börsenaufsicht und Schadensersatzerforderungen in den Vereinigten Staaten unter Druck geraten ist.

Ein weiterer Faktor für den Niedergang der Kurse sind die gestiegenen Refinanzierungskosten für Staatsanleihen, sämtliche südeuropäischen Länder, insbesondere Italien sehen sich gezwungen erneut mehr Zinsen auf Staatsanleihen zu geben.

Was bedeutet der Abwärtstrend and den Börsen für den Privatanleger? Zu aller erst mal Ruhe bewahren. Denn es handelt sich hierbei nicht um eine Panik, sondern vornehmlich um Reaktionen auf einzelne Ereignisse am Finanzmarkt. Daher gilt es weiterhin besonnen mit dem eigenen Portfolio umzugehen. Lediglich Anleger welche gerade Geld neu investieren müssen oder wollen, und dabei konservativ zu Werke gehen möchten, sehen sich mit besonders niedrigen Zinsen für die nachgefragten französischen und deutschen Staatsanleihen konfrontiert.

Ein wenig anders sieht es bei Krediten und bei Lebensversicherungen aus. Da die Kosten für die Refinanzierung von Krediten für die Banken relativ hoch sind, werden einige versuchen diese an die Kunden weiterzugeben. Auch die Lebensversicherer haben im Moment Schwierigkeiten den ihren Kunden garantierten Zins zu erzielen, da sie größtenteils in festverzinsliche Papiere investieren. Es ist damit zu rechnen das der Garantiezins über kurz oder lang unter zwei Prozent fällt.

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